Horror-Sturz bei Leichtathletik-EMVerletzter Weitspringer verlässt Stadion im Rollstuhl

Leichtathletik: Europameisterschaft

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Mattia Furlani verletzte sich in der Qualifikation und wurde in einem Rollstuhl abtransportiert.

Weitsprung-Weltmeister Mattia Furlani durfte sich auch bei der EM in Birmingham etwas ausrechnen. Doch der Italiener hat ebenso Pech wie vor ihm schon der deutsche Meister.

Der italienische Weitsprung-Weltmeister Mattia Furlani ist bei den Leichtathletik-Europameisterschaften in Birmingham nach einer Verletzung im Rollstuhl abtransportiert worden.

Der Mitfavorit landete in der Qualifikation am Auftakttag der EM nach seinem Versuch auf 7,73 Meter unglücklich in der Sandgrube.

Auch Simon Batz verletzt sich

Danach hielt sich der 21-Jährige das rechte Bein und humpelte stark. Furlani konnte nicht mehr zu den weiteren beiden Versuchen antreten, medizinisches Personal schob ihn daraufhin im Rollstuhl aus dem Alexander Stadium.

Der Olympia-Dritte von Paris hatte sich im Vorjahr mit 8,39 Metern den WM-Titel in Tokio geholt. In dieser Saison sprang Furlani bisher 8,43 Meter, damit kam er als Nummer fünf in Europa zur EM.

Dort hatte vor ihm schon der deutsche Meister Simon Batz Pech. Batz, der mit 8,29 Metern den nationalen Titel geholt hatte, verletzte sich in Birmingham beim Einspringen am Oberschenkel und konnte gar nicht erst zur Qualifikation antreten.

„Ich glaube, ich hätte auf jeden Fall vorne mitmischen können“, sagte Batz in der ARD. Er habe sich „super gefühlt“. „Umso bitterer“ sei das verletzungsbedingte Aus. (dpa/red)

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