Schlechte Spiele – gute Stimmung? Christoph Kramer erklärte im ZDF der verwunderten Katrin Müller-Hohenstein seine Theorie zur Atmosphäre auf den Rängen bei der WM.
Moderatorin verwundertKramer überrascht im ZDF mit WM-Theorie

Erste öffentlich-rechtliche Doppelschicht am dritten Tag der WM 2026! Nachdem ARD und ZDF an den ersten beiden Weltmeisterschafts-Tagen jeweils nur eine Begegnung live übertragen hatten, standen am Samstag gleich zwei WM-Spiele im ZDF auf dem Programmplan.
Den Auftakt machte am 13. Juni das Gruppenspiel zwischen Katar und der Schweiz (1:1), das in San Francisco einen sehr überschaubaren Unterhaltungswert bot. Experte Christoph Kramer (35) hatte dadurch schon in der Halbzeit die Gelegenheit, eine sonderbare WM-Theorie zu erklären.
Kramer erklärt: Schlechte Spiele sorgen für gute Stimmung
Nach dem hochverdienten, allerdings nur phasenweise überzeugenden 1:o der Eidgenossen zum Ende der ersten Hälfte blickte die Runde um Moderatorin Katrin Müller-Hohenstein (60) sowie Per Mertesacker (41) und Fritzy Kromp (41) auf die besten Szenen – darunter auch eine mehrfach durchs Stadion geschwappte La Ola.
Während auf dem Rasen nur wenig passierte, bespaßte sich das Publikum mit der Welle im weiten Rund einfach selbst. Für Kramer keine Überraschung sondern die logische Folge eines wenig unterhaltsamen WM-Spiels.
„Chris, gestern meintest du: Das ist ein Zeichen für ein schlechtes Spiel“, sprach Müller-Hohenstein den Weltmeister von 2014 auf seine Theorie zur Welle an. Demnach ist die in der Regel kein Ausdruck übermäßiger Begeisterung, sondern eher der Versuch, von außen für etwas Unterhaltung zu sorgen.
„Auf jeden Fall für ein Spiel, was nicht so richtig Spannung dabei hat“, führte Kramer aus: „Eine La Ola fängt nicht an, wenn es drunter und drüber geht. Sondern die fängt so an: Was machen wir? Eine La Ola.“
Weltmeister-Kollege Mertesacker grätschte von der Seite dazwischen, warf ein: „Die Leute haben Lust auf die WM, lass sie doch mal.“
Für Kramer zwar ein berechtigter Einwand, aber kein Widerspruch zu seiner Wellen-Theorie: „Ist ja auch schön. Aber nie ein Zeichen für ein gutes Spiel.“
