Gerettet, aber trotzdem total unzufrieden! Ein Trainer explodiert nach dem Schlusspfiff und teilt richtig aus.
„Meine Zeit verschwendet“Trainer erteilt nach „peinlicher Saison“ Jubel-Verbot

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Richie Wellens setzte nach dem mit Ach und Krach geschafften Klassenerhalt zu einer Generalabrechnung mit seiner Mannschaft an.
Bei Trainer Richie Wellens ist von Feierstimmung nichts zu sehen, obwohl Leyton Orient den Verbleib in der drittklassigen englischen League One klargemacht hat. Im Anschluss an das rettende 2:2-Unentschieden gegen Burton Albion ging der Coach hart mit seinem eigenen Team knallhart ins Gericht.
Wellens nahm in einem Interview kein Blatt vor den Mund: „Wir haben ein schwaches Team – wirklich, wirklich schwach.“ Das berichtet „BBC Sport“. Das Knallhart-Fazit: „Wir haben zu viele Spieler, die zehn Monate ihrer Karriere und meine Zeit verschwendet haben. Ein ganzes Jahr meiner Trainertätigkeit wurde von den Spielern vergeudet.“
Jubel-Verbot vom Trainer: „Peinliche Saison“
Er bat sogar die Anhänger um Verzeihung, die er mehrmals für die maue Stimmung kritisiert hatte – allerdings nur, um seine Mannschaft aus der Schusslinie zu nehmen, wie er nun betonte.
„Ich habe das Gefühl, dass mein Schutz für sie es nicht wert ist, meine Beziehung zu den Fans zu ruinieren“, stellte der sichtlich enttäuschte Coach klar. Er sei es leid, sich vor die Mannschaft zu stellen und den Druck von den Spielern zu nehmen. Damit sei jetzt Schluss. Die Darbietung für die Zuschauer sei eine Zumutung gewesen, so Wellens: „Woche für Woche – besonders in den letzten sechs oder sieben Wochen – bekommen sie Müll serviert.“
Was den Trainer endgültig zur Weißglut trieb, war die Szene nach dem Abpfiff. Seine Spieler jubelten auf dem Spielfeld, obwohl sie den Ligaverbleib nur der Niederlage von Konkurrent Exeter gegen Bradford zu verdanken hatten. Ein absolutes Unding für Wellens. Seine Ansage an die feiernde Mannschaft war eisig: „Applaudiert den Fans, denn sie haben es verdient. Aber feiert dann nicht mit den Familien. Geht vom Platz, es war eine peinliche Saison.“
Diese knallharte Bestandsaufnahme bleibt nicht ohne Folgen für die Mannschaft. Wellens kündigte einen kompletten Neuaufbau an. „Diejenigen, die Verträge haben, werden Schwierigkeiten haben, einen neuen zu bekommen, und dann wird es Spieler ohne Vertrag geben, die wir loswerden wollen“, stellte er klar. Im Verein fehle es einfach an der Mentalität, um zu siegen.
Auch bei der Rekrutierung von Spielern müsse sich etwas ändern, damit man nicht „jede Saison hinter dem Soll“ beginne. Der Verein benötige mehr Physis und eine stärkere Persönlichkeit auf dem Platz. Lediglich eine Person nahm Wellens von seiner Generalabrechnung aus: Dom Ballard, Torschützenkönig und als Spieler des Jahres in der League One ausgezeichnet. Aber selbst für ihn gab es keine Garantie, dass er nicht veräußert wird. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
