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Brisantes CL-DuellSprechen die Bayern schon mit Bruder von PSG-Star?

PSG-Angreifer Khvicha Kvaratskhelia jubelt nach einem Tor gegen den FC Bayern

Copyright: AFP

Traf gegen die Bayern im Halbfinale der Champions League doppelt: PSG-Angreifer Khvicha Kvaratskhelia

PSG-Profi Khvicha Kvaratskhelia läuft am Mittwoch in München auf. Sein jüngerer Bruder könnte dann bereits dort sein – für ein Kennenlernen mit dem FC Bayern.

Wenn am Mittwoch (6. Mai) Khvicha Kvaratskhelia mit Paris Saint-Germain zum Champions-League-Halbfinale nach München reist, wird sein jüngerer Bruder womöglich schon vor Ort sein.

Der erst 16-jährige Tornike Kvaratskhelia ist derzeit Stürmer bei Dinamo Tiflis und soll nach Informationen des georgischen Portals „LaGazzetta.ge“ nach München geflogen sein, um sich mit der Führung des FC Bayern zu treffen!

16-jähriger Tornike Kvaratskhelia feiert Liga-Debüt in Georgien

Demnach soll es sich um ein erstes Kennenlernen handeln. Nicht gesichert ist bislang, wie konkret die Gespräche sind oder ob bereits erste Vertragsdetails besprochen werden.

Fest steht: Der Teenager steht auf dem Radar mehrerer europäischer Topklubs. Am Wochenende erst debütierte er beim 2:2 in der georgischen National League zwischen Dinamo Batumi und Dinamo Tiflis im Kader der ersten Mannschaft – ein Zeichen, dass sein Klub ihn für bereit hält.

Die Bayern wären nicht der erste Verein aus Deutschland, der sich für einen Kvaratskhelia interessiert. Sein Bruder Khvicha gilt seit Jahren als einer der besten Flügelspieler der Welt.

Der dribbelstarke Profi zauberte erst Neapel zum italienischen Meister, schließlich Paris zum Champions-League-Triumph im vergangenen Jahr. Im Halbfinal-Hinspiel brillierte der 25-Jährige ebenfalls, traf beim spektakulären 5:4-Erfolg gegen den FC Bayern gleich doppelt.

Ob Tornike auch nur annähernd einen so erfolgreichen Weg nimmt, ist kaum zu sagen. Dass er nun aber ausgerechnet in der Woche, in der sein Bruder in der Allianz Arena um den Finaleinzug in der Königsklasse spielt, München besuchen soll, gibt der Geschichte zumindest einen pikanten Rahmen.

Unterdessen wäre Tornike wohl erstmal kein Kandidat für den Profikader der Bayern. Sollte der deutsche Rekordmeister ihn als Toptalent einordnen, wäre zunächst ein Angebot für Bayerns Jugendakademie denkbar.

Der FC Bayern II spielt in der Regionalliga und gilt als bewährtes Sprungbrett, das etwa auch Jamal Musiala oder Arijon Ibrahimović durchlaufen und genutzt haben.

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