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Bitteres Saison-AusVfB-Kapitän Karazor fehlt im Endspurt um die Königsklasse

TSG 1899 Hoffenheim - VfB Stuttgart

Copyright: Uwe Anspach/dpa

Atakan Karazor (2. v.r.) sah beim Spiel in Hoffenheim die Rote Karte.

Schock für Stuttgart: Kapitän fehlt im CL-Endspurt.

Ein schwerer Dämpfer für den VfB Stuttgart im Kampf um die Königsklasse. Der Verein muss in den letzten beiden Partien der Saison auf seinen Kapitän Atakan Karazor (29) verzichten. Der Deutsche Fußball-Bund sperrte den Mittelfeldakteur für zwei Begegnungen nach seiner Roten Karte beim 3:3 in Hoffenheim. Damit ist die Bundesliga-Spielzeit für Karazor vorzeitig gelaufen.

VfB-Coach Sebastian Hoeneß steht damit vor einer Herausforderung. Er muss am Samstag gegen den direkten Champions-League-Rivalen Bayer Leverkusen und auch im letzten Spiel der Saison am 16. Mai in Frankfurt auf seinen zentralen Führungsspieler verzichten.

Atakan Karazor

Copyright: Harry Langer/dpa

Atakan Karazor ist nach seiner Roten Karte für zwei Spiele gesperrt. (Archivbild)

Das Foul, das zur Sperre führte

In der Partie gegen Hoffenheim wurde Karazor in der 69. Minute des Feldes verwiesen. Beim Spielstand von 2:3 hatte er Fisnik Asllani unsanft an der Ferse erwischt. Sein Team konnte in der Nachspielzeit trotz Unterzahl noch den Ausgleich erzielen. Karazor selbst urteilte über die Szene: „Es ist eine klare Rote Karte, ich hab's auch direkt gewusst“.

Hochspannung im Kampf um die Champions League

Durch das Remis fielen die Stuttgarter in der Bundesliga-Tabelle aus den Champions-League-Rängen. Die Schwaben belegen nun den fünften Platz, sind aber punktgleich mit Leverkusen (4.) und dem Verfolger Hoffenheim (6.). Allein die Tordifferenz sorgt für die Unterscheidung der drei Konkurrenten im Rennen um die Teilnahme an der Königsklasse. Vier Punkte mehr hat der Tabellendritte RB Leipzig.

Ein Lichtblick bleibt jedoch: Karazors Sperre hat für das Finale im DFB-Pokal keine Gültigkeit. Im Berliner Olympiastadion wird der VfB am 23. Mai auf den deutschen Meister FC Bayern München treffen, und der Kapitän darf dabei sein. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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