WM-Wahnsinn in Mexiko: Regierung legt alles lahm!
WM-Start legt Stadt lahmWegen Auftaktspiel: Schulen dicht, Homeoffice für Millionen

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Zur WM-Eröffnung fällt in Mexiko-Stadt der Unterricht aus, Beamte können von zu Hause aus arbeiten. (Archivbild)
WM-Wahnsinn in Mexiko! Für den Start der Weltmeisterschaft legt die Regierung das öffentliche Leben lahm. Millionen sind betroffen, denn am Donnerstag ist schulfrei. So sollen die Straßen leer bleiben und jeder kann die Eröffnung sehen.
Am Donnerstag steht Mexiko-Stadt Kopf – alles wegen des WM-Starts. In der riesigen Metropole findet an keiner Schule und keiner Uni Unterricht statt. Der Grund für diese krasse Anordnung: Ein Verkehrschaos mit verstopften Straßen und überfüllten Bussen und Bahnen soll unbedingt verhindert werden.
Aber das ist längst nicht die ganze Geschichte. Ein Erlass, den Präsidentin Claudia Sheinbaum persönlich unterschrieben hat, fordert auch Staatsangestellte auf, wenn irgend möglich im Homeoffice zu bleiben. Die Regierung hat außerdem private Firmen dringend gebeten, ihren Mitarbeitern am Donnerstag ebenfalls das Arbeiten von daheim zu gestatten.
Wer trotzdem zur Arbeit muss
Diese Anweisung gilt aber nicht für jeden. Unverzichtbare Berufsgruppen für die Sicherheit und Versorgung der Bevölkerung sind von der Regel ausgenommen. Medizinisches Personal, Polizeikräfte, Helfer im Katastrophenschutz und Angestellte in systemrelevanten Bereichen müssen ganz normal zum Dienst erscheinen.
Der große Knall steigt im mythischen Aztekenstadion von Mexiko-Stadt. Um 11.30 Uhr Ortszeit (das ist bei uns 19.30 Uhr MESZ) beginnt am Donnerstag die etwa eine Stunde dauernde Eröffnungszeremonie. Das absolute Highlight für viele Fans: Pop-Superstar Shakira aus Kolumbien performt zum allerersten Mal den offiziellen WM-Hit „Dai Dai“ live.
Anpfiff: Mexiko trifft auf Südafrika
Und kaum ist die Party vorbei, geht's auch schon auf dem Rasen rund. Der Anstoß für das erste Spiel der Weltmeisterschaft erfolgt um 13.00 Uhr Ortszeit (21.00 Uhr MESZ). Dann stehen sich die Heimmannschaft aus Mexiko und das Team aus Südafrika gegenüber. (dpa/red)
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