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Chaos zum WM-StartRadikale Lehrer wollen Stadion blockieren, Eskalation droht

Lehrerprotest in Mexiko

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Werden die Lehrer auch am WM-Eröffnungstag demonstrieren?

WM-Auftakt in Mexiko: Statt Fiesta droht Chaos-Tag

Die Fußball-Welt schaut nach Mexiko, doch statt ausgelassener WM-Fiesta herrscht blanke Angst. Stunden vor der Auftaktpartie Mexiko gegen Südafrika (21.00 Uhr MESZ) drohen massive Blockaden und Demos, die Hauptstadt ins Chaos zu stürzen. Die Zeitung „El Financero“ prophezeit bereits einen „Chaos-Tag“.

Infolge tagelanger Proteste, angeführt von der radikalen Lehrergewerkschaft CNTE, ist die Stimmung in Mexiko-Stadt extrem angespannt. Ein Krisentreffen zwischen der Gewerkschaft und Regierungsvertretern am Abend vor dem Spiel endete ohne Einigung. Die CNTE will die Vorschläge der Regierung erst prüfen – die Unsicherheit bleibt.

Mega-Sperrzone rund ums Aztekenstadion

Um das Auftaktspiel und die Eröffnungsfeier zu sichern, greifen die Behörden zu drastischen Maßnahmen. Mit der sogenannten „Letzten Meile“ wird eine riesige Sicherheitszone um das Aztekenstadion errichtet. Acht Stunden vor Anpfiff werden alle Zufahrten in einem Radius von 1,6 Kilometern komplett abgeriegelt.

Wer dann noch ins Stadion will, muss zu Fuß oder mit dem Fahrrad weiter. Nur autorisierte Fahrzeuge dürfen die Sperrzone passieren. Für Fans bedeutet das einen langen und möglicherweise beschwerlichen Weg zum Anpfiff.

WM 2026 - Mexiko-Stadt

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Das Fan-Festival auf dem berühmten Zócalo steht sogar infrage.

Auch das große Fan-Fest auf dem berühmten Zócalo-Platz im Herzen der Stadt wackelt. Der Weg dorthin ist bereits von Eisenwänden und einem Zeltlager der protestierenden Lehrer gesäumt. Von ausgelassener Party-Stimmung ist hier seit Tagen keine Spur.

Polizei-Großaufgebot und eine ernste Warnung

Statt jubelnder Fans prägen große Aufgebote von Polizei und Nationalgarde das Stadtbild. Ob am Stadion oder am Flughafen – überall schwer bewaffnete Einsatzkräfte. Am Airport rückten sie wegen möglicher Proteste von Lehrern an, welche schon zwei Tage zuvor das Stadion blockiert hatten.

Wie ernst die Lage ist, zeigt eine Warnung der kanadischen Botschaft an WM-Besucherinnen und -Besucher: „Selbst friedliche Demonstrationen können jederzeit in Gewalt umschlagen“, heißt es auf der Homepage. Eine klare Ansage, die Gänsehaut macht.

Darum geht es bei dem Lehrer-Streik

Der Konflikt zwischen den Lehrern und der Regierung schwelt schon lange. Die Gewerkschaft fordert die Rücknahme einer Rentenreform von 2007 und kämpft für höhere Renten. Seit Jahren kommt es deswegen regelmäßig zu Protesten. Die Regierung argumentiert, dass für die Finanzierung das Geld fehle. Die neue Präsidentin Claudia Sheinbaum, die ihr Amt am 1. Oktober 2024 antrat, hat den Lehrern zwar Verbesserungen in Aussicht gestellt, doch eine Lösung ist nicht in Sicht. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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