Kommentar zum deutschen 1:1 Flick muss Füllkrug gegen Costa Rica stürmen lassen 

Deutschlands Niclas Füllkrug jubelt mit Deutschlands Trainer Hans-Dieter Flick.

Hansi Flick freut sich beim WM-Spiel gegen Spanien am Sonntag (27. November 2022) mit Torschütze Niclas Füllkrug.

Nach dem 1:1-Remis gegen Spanien gibt es viel Lob für die deutsche Mannschaft. Vor allem ein Joker begeistert die Fans. Hansi Flick dürfte nun ins Grübeln kommen.

Ein Stürmer von Werder Bremen bringt in seinem dritten Länderspiel den WM-Glauben zurück. Niclas Füllkrugs Hammer zum 1:1 kann das Signal für ein doch noch erfolgreiches Turnier sein.

Nach dem Auftakt-Frust gegen Japan nun der Achtungserfolg gegen die starken Spanier. Jetzt kann am Donnerstag das Achtelfinal-Ticket gegen Costa Rica gelöst werden. Es kann aber auch wieder vorzeitig zu Ende gehen.

Deutschland: Hoffentlich keine Parallelen zur WM 2018

2018 ging es mit dem 0:1-Frust gegen Mexiko los. Nach dem 2:1-Sieg gegen Schweden – durch ein Kracher-Tor von Toni Kroos – folgte dann aber das Aus nach dem 0:2 gegen Südkorea. Die Vorstellung gegen Spanien zeigte, dass in der Mannschaft Qualität steckt. Zudem war sie bereit, gegen viele Widerstände zu kämpfen.

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Und Deutschland hat einen neuen Liebling. Wie lässig Füllkrug erst Jamal Musiala zur Seite schob und dann den Ball ins Tor hämmerte, war schon cool. Nach dem zweiten Länderspiel-Treffer gehört er im Showdown gegen Costa Rica in die Startelf.

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Kai Havertz (23) überzeugte im ersten Spiel nicht als falsche Neun. Thomas Müller (33) schleppt sich unfit durch das Turnier und kommt nicht zu gefährlichen Szenen. Auch Serge Gnabry (27) ist schon seit mehr als elf Monaten ohne Tor im DFB-Trikot.

Leroy Sané deutete Qualitäten an, Jamal Musiala zaubert weiter

Zwei andere Bayern-Profis machten mehr Lust: Leroy Sané (26) deutete seine Qualität nach der Einwechslung an. Und schließlich ist da Zauberfuß Jamal Musiala (19), dessen Aktionen hoffentlich auch mit einem Tor belohnt werden.

Trotz der Hoffnung nach dem Unentschieden: Hansi Flick (57) hat nach wie vor nicht die perfekten Lösungen auf allen Positionen – vor allem in der Abwehrkette – gefunden. Was auch noch auffällt: Die Standards verpufften alle wirkungslos. Dabei gehört ein Experte für ruhende Bälle zum Trainerteam.

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