Japan-Fans räumen auf – und ein NFL-Star hilft mit!
Gänsehaut-Aktion bei WMNFL-Star hilft Japan-Fans beim Aufräumen

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Ein japanischer Fan räumt den Müll weg beim WM-Spiel im Dallas-Stadion.
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Ein japanisches Sprichwort besagt sinngemäß: „Verlasse den Ort so, wie du ihn vorgefunden hast.“ An diese Maxime hielten sich die Anhänger der japanischen Elf nach dem WM-Duell gegen die niederländische Auswahl (2:2) im Stadion von Dallas – und bescherten allen einen echten Gänsehaut-Moment.
Als der Abpfiff ertönte, gingen die Fans der „Samurai Blue“ nicht einfach nach Hause. Stattdessen griffen viele zu blauen Plastiksäcken und begannen, die Überbleibsel ihres Jubels aufzusammeln, anstatt die Arbeit den Reinigungskräften zu überlassen.
Football-Held Jameis Winston hilft im Japan-Trikot
Plötzlich erhielten sie dabei unerwartete Hilfe von einem echten Promi: NFL-Superstar Jameis Winston, Quarterback der New York Giants, krempelte die Ärmel hoch und machte mit!
Ein Clip, der von Winston und der NFL auf Social Media verbreitet wurde, dokumentiert die Szene. Man sieht den Football-Profi, wie er in einem Trikot der japanischen Mannschaft mit seinem Namen und der Rückennummer 4 gut gelaunt Abfälle einsammelt. In seiner Hand: ein Mikrofon des Senders Fox. Für den TV-Sender ist er nämlich während der WM als Experte tätig.
Dieses beispielhafte Verhalten ist für die japanischen Anhänger nichts Neues, sondern eine feste Gewohnheit. Bereits bei ihrem WM-Debüt in Frankreich im Jahr 1998 und bei jedem darauffolgenden Turnier erregten sie mit ähnlichen Putz-Aktionen Aufmerksamkeit.

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Quarterback Jameis Winston (l) in Aktion.
Der Politik- und Geschichtsprofessor Koichi Nakano erläuterte der Nachrichtenagentur AP den Hintergrund, dass diese Einstellung schon in der Schule vermittelt wird: „Japanische Sportfans, die bei internationalen Veranstaltungen das Stadion sauber halten, verhalten sich im Grunde genauso wie damals, als sie als Schulkinder die Freude am Sport entdeckten.“
Der Clou an der Sache: Bevor die blauen Tüten zum Aufräumen genutzt wurden, hatten sie eine ganz andere Funktion. Die Fans hatten sie nämlich enthusiastisch durch die Luft gewirbelt, um das späte Tor zum Ausgleich von Daichi Kamada in der 89. Minute zu feiern. (dpa/red)
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