Lionel Messi ist wieder gezeichnet. Blut ums rechte Auge. In der WM-Partie gegen die Schweiz führt Argentiniens Superstar zudem ein interessantes kurzes Gespräch mit dem Referee.
„Sprich mich höflich an“Diese Ansage verpasste Messi dem WM-Schiri

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Während der hitzigen Partie gegen die Schweiz (2:1) soll Messi laut dem Sender TyCSports den Portugiesen João Pinheiro aufgefordert haben, respektvoll mit ihm zu reden.
Aktualisiert:
Strenge Töne eines Weltmeisters!
Lionel Messi soll argentinischen Medienberichten zufolge während des Viertelfinal-Spiels gegen die Schweiz dem Schiedsrichter eine Ansage verpasst haben.
Messi zum Schiri: „Sprich mich höflich an, ich habe dich ja auch höflich angesprochen“
Während der hitzigen Partie gegen die Schweiz (2:1) soll Messi laut dem Sender TyCSports den Portugiesen João Pinheiro aufgefordert haben, respektvoll mit ihm zu reden.
„Sprich mich höflich an, ich habe dich ja auch höflich angesprochen“, soll der 39-Jährige demnach während der Partie, die mit einem 3:1 nach Verlängerung für den Titelverteidiger endete, zum Referee gesagt haben.
Die Szene, von der in sozialen Netzwerken auch Videos kursieren, soll sich in der ersten Halbzeit ereignet haben.
Messi verließ zudem wie schon zuvor beim Sechzehntelfinale gezeichnet den Platz. Beim 3:2 gegen Außenseiter Kap Verde hatte er sich eine Beule an der Stirn zugezogen. Diesmal zeigten Aufnahmen Blut um das rechte Auge des Kapitäns der Argentinier.
Den dritten Dusel-Sieg im dritten K.-o.-Spiel konnte Messi aber auch mit seiner Blessur völlig losgelöst genießen. Eine politisch und historisch aufgeladene Spitze gegen den kommenden Halbfinal-Rivalen gab es obendrauf.
Als von der prächtigen Tribüne des Football-Tempels in Kansas City der Fan-Gesang „Wer nicht hüpft, ist ein Engländer“ erklang, tanzten und sangen die argentinischen Spieler mit leuchtenden Augen mit.
Der diesmal torlose Messi wedelte oberkörperfrei sein Trikot und war überglücklich, dass seine WM-Karriere noch einmal verlängert wurde und sein Traum von der erfolgreichen Titelverteidigung weiterlebt.
„Wieder einmal mussten wir leiden, aber diese Mannschaft hört nie auf, daran zu glauben“, schrieb der 39 Jahre alte Fußball-Superstar bei Instagram: „Wir sind wieder unter den vier Besten der Welt!!! Los geht’s, verdammt!!!!“
Doch der Auftritt beim 3:1 (1:1, 1:0) nach Verlängerung im Viertelfinale gegen die lange in Unterzahl spielende Schweiz war alles andere als titeltauglich, genauso wenig wie zuvor gegen die anderen Außenseiter Kap Verde und Ägypten.
Trainer Lionel Scaloni gab dennoch zu bedenken, dass der Weg zum WM-Triumph 2022 auch steinig gewesen sei: „Auch in Katar haben wir gelitten, obwohl wir vielleicht besser gespielt haben, aber auch dort hatten wir es schwer.“
Klar ist: Am Mittwoch in Atlanta gegen England mit den Offensivstars Harry Kane und Jude Bellingham braucht Argentinien für eine Finalchance eine deutliche Leistungssteigerung. Irgendwann ist das Glück bei der Albiceleste aufgebraucht.
Dass Messi noch kein Spiel gegen die Three Lions absolviert hat, verleiht der Partie eine weitere Note. Zuletzt spielten die beiden Nationen, die durch den Falkland-Krieg 1982 auch eine brisante politische Vergangenheit haben, 2005 gegeneinander. (red/sid/dpa)

