Dicke Luft in Wolfsburg! Der VfL taumelt dem Abstieg entgegen und jetzt meldet sich auch noch der Konzern-Chef zu Wort. Oliver Blume von VW stellt klar: Nach der Saison wird abgerechnet. Weitere Köpfe könnten rollen.
VW-Boss macht Wölfe-Ansage„Alles auf den Prüfstand“ – Zukunft von Krisen-Klub ungewiss

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Oliver Blume (M), Vorstandsvorsitzender der Volkswagen AG, steht bei einem Spiel des VfL Wolfsburg auf der Tribüne. (Archivbild)
Der massive Sparkurs bei Volkswagen erfasst nun auch den Fußball-Bundesligisten, der um den Klassenerhalt zittert. Gegenüber RTL/ntv machte der VW-Vorstandsvorsitzende deutlich, wie die dpa berichtet: „Wir müssen auch beim VfL Wolfsburg Optimierungen angehen. Das machen wir aktuell schon, und wir werden am Saisonende alles auf den Prüfstand stellen. Ich denke, das ist nur gerecht, so etwas zu tun“. Der Verein gehört vollständig zur Volkswagen AG.
Diese deutliche Ansage erfolgt, während der Mutterkonzern selbst den Rotstift ansetzt. Volkswagen hat bestätigt, dass bis zum Jahr 2030 Tausende von Arbeitsplätzen abgebaut werden sollen. Laut Geschäftsbericht des Unternehmens könnten allein hierzulande circa 50.000 Stellen betroffen sein.
Blume über die Wölfe: „Eine kritische Situation“
Parallel dazu durchlebt der VfL Wolfsburg einen sportlichen Albtraum. Der Abstieg ist für die Niedersachsen eine reale Gefahr. Derzeit belegen sie einen Tabellenplatz, der den direkten Gang in die Zweitklassigkeit bedeuten würde. Der Abstand zum Relegationsrang beträgt vier Zähler.
„Wir sind mit dem VfL Wolfsburg in einer kritischen Situation. Die Mannschaft ist besser als Ihr Tabellenplatz, wir haben viele Spiele auch sehr unglücklich verloren“, analysiert Blume die Lage. Trotz der deutlichen Kritik macht er aber auch eine Zusage: „Der VfL Wolfsburg ist ein Volkswagen-Club und wird das auch in Zukunft bleiben.“
Doppel-Rauswurf! Coach und Sportchef bereits weg
Der Klub zog erst vor wenigen Tagen die Notbremse und tauschte gleich zwei Führungspositionen aus. Sowohl Trainer Daniel Bauer als auch Sport-Geschäftsführer Peter Christiansen mussten ihre Posten räumen.
Die Rettung soll nun ein bekanntes Gesicht bringen: Dieter Hecking. Der Coach, der mit den Wölfen 2015 den DFB-Pokal gewann, unterschrieb einen Kontrakt bis zum Ende der Spielzeit. Seine Mission: den Verein vor dem Sturz in die Zweitklassigkeit zu bewahren. (red)
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