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Vor Bayern-SpielEx-Profi weint auf dem Rasen bittersüße Tränen

Gänsehaut pur vor dem Spitzenspiel gegen die Bayern! RB Leipzigs Ex-Profi Kevin Kampl wurde verabschiedet – der vergoss kurz vor dem Anpfiff bittersüße Tränen auf dem Rasen.

Am Samstagabend kam es vor dem Bundesliga-Gipfeltreffen von RB Leipzig gegen den FC Bayern zu einer unglaublich emotionalen Szene. Der Abschied von Kevin Kampl (35) von seinen Anhängern und dem Klub rührte das gesamte Stadion.

Der Mittelfeldakteur hatte Anfang Januar nach 270 Partien in der Bundesliga seinen Kontrakt beendet, nachdem er durch den Tod seines Bruders Seki (†51) einen harten Verlust erlitten hatte.

Kevin Kampl vor Bayern-Spiel verabschiedet

Er betrat ein letztes Mal den Rasen, um sich zu verabschieden – nach einer Zeit von achteinhalb Jahren bei RB. Die Anhänger sorgten für einen Gänsehaut-Moment: Bei einer gewaltigen Choreografie wurden rote Zettel mit der 44, Kampls Nummer, in die Luft gehalten. Das berichtet „Bild“.

Sichtlich ergriffen und mit den Tränen ringend, wandte sich Kampl an die Zuschauer: „Liebe Fans, liebe RB-Familie, ich möchte mich in erster Linie bei euch bedanken für diese achteinhalb wundervollen Jahre, die ich hier spielen durfte. Ihr habt mir ein Zuhause gegeben. Ich habe mich von Tag eins so wohlgefühlt, auch mit meiner Familie. Es war mein Wohnzimmer.“

Er erinnerte an die gemeinsamen Jahre, die sowohl Erfolge als auch schwierige Phasen mit sich brachten. „Ihr habt mir immer den Rücken gestärkt. Wir haben Erfolge gefeiert, wir haben Tiefen überwunden – aber immer als Einheit“, so Kampl weiter.

Bewegt beendete er seine Ansprache mit dem Satz: „Ich bin euch extrem dankbar, dass ihr mich immer als einen von euch gesehen habt.“

Schon davor fand Oliver Mintzlaff (50), der Aufsichtsratschef von RB, gefühlvolle Worte, um den verdienstvollen Spieler zu ehren: „Du bist eine Persönlichkeit, die diesen Verein mitgeprägt hat. Nimm dir die Zeit, die du brauchst, vor allem in dieser schwierigen Phase. Dann bist du immer herzlich willkommen bei uns.“

Kampl zeigte sich bei den Anhängern mit einer großzügigen Geste erkenntlich: Ab 16.30 Uhr gab es in den Heimbereichen 4444 Liter Freibier und Apfelschorle auf seine Kosten. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.