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Dank El Mala winken MillionenViktoria Köln in Verhandlungen mit Investor

Viktoria-Bosse über die Investorensuche und Millionen-Hoffnung.

Viktoria Köln plant seine Zukunft mit einem Investor. Die Suche nach einem neuen Geldgeber für Viktoria Köln geht in die entscheidende Phase.

„Wir wollen bis zum Spätsommer eine Entscheidung haben“, kündigt Geschäftsführer Eric Bock an. Gemeinsam mit seinem Kollegen Axel Freisewinkel gab er dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ Einblicke in die aktuelle Lage des Drittligisten.

Schuldenfreier Klub mit klarer Strategie

Der Klub befindet sich derzeit mit einer engeren Auswahl in Gesprächen. „Wir sind jetzt in einer engeren Auswahl mit zwei, drei potenziellen Investoren aus der Region und dem benachbarten Ausland“, verrät Bock. Entscheidende Gespräche sind für Januar und Februar angesetzt.

Was macht die Viktoria für mögliche Partner und Partnerinnen attraktiv? „Wir sind ein schuldenfreier Drittligist, das gibt es zunächst nicht so oft“, erklärt Freisewinkel.

Er verweist zudem auf das erfolgreiche Nachwuchsleistungszentrum (NLZ) und eine deutliche Vereinsstrategie, die von der Jugend bis zu den Profis reicht. Der Verein bietet Anteile an seiner Spielbetriebs-GmbH an, unter Einhaltung der 50+1-Regel.

Möglich wurde dieser Schritt, da die Familie des verstorbenen Mäzens Franz Josef Wernze ihre Anteile von 9,95 Prozent an den e.V. zurückgespendet hat. „Dafür sind wir extrem dankbar“, so Bock.

Eric Bock bei einem Spiel von Viktoria Köln auf der Tribüne.

Eric Bock sieht gute Zukunfts-Aussichten bei Viktoria Köln.

Mit einem neuen Partner will sich der Verein sportlich und infrastrukturell weiterentwickeln. Ziel ist es, Leistungsträger länger halten zu können. Infrastrukturprojekte könnten der Ausbau des Trainingsplatzes in Brück oder eine Überdachung aller Tribünen des Stadions sein.

Um negative Entwicklungen wie bei anderen Vereinen zu vermeiden, wird ein Partner gesucht, der die Philosophie der Viktoria teilt. „Wir werden weiterhin auf junge Spieler setzen“, betont Freisewinkel. Das mittelfristige Ziel ist klar: „Natürlich ist der Aufstieg in die 2. Bundesliga dann mittelfristig ein Thema.“

Axel Freisewinkel, Geschäftsführer von Viktoria Köln

Axel Freisewinkel unterstreicht den Viktoria-Fokus auf junge Spieler.

Finanziell steht der Verein solide da, bewegt sich aber im Etat-Ranking der Liga im unteren Bereich. Die Mannschaft von Trainer Marian Wilhelm hat trotz einer Etat-Kürzung um knapp zehn Prozent eine erfolgreiche Hinrunde mit 27 Punkten gespielt. „Insgesamt sind wir sehr zufrieden“, so Freisewinkel.

Ein möglicher Geldsegen könnte durch einen ehemaligen Spieler winken. Der Verein besitzt eine zehnprozentige Weiterverkaufsbeteiligung für Said El Mala.

Sollte der aktuell auf 40 Millionen Euro taxierte Profi des 1. FC Köln für eine Rekordsumme verkauft werden, würde die Viktoria einen satten Millionenbetrag erhalten. Dieses Geld würde man dann über einen längeren Zeitraum einplanen oder für eine infrastrukturelle Maßnahme nutzen (red).

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.