Stille statt Support: Ein Polizeieinsatz überschattet das Zweitliga-Topspiel zwischen Hertha BSC und dem FC Schalke 04.
Eklat bei Zweitliga-TopspielFans verlassen Stadion – schwere Vorwürfe gegen Polizei
Aktualisiert
Was für eine Riesen-Enttäuschung! Das Spitzenspiel der 2. Bundesliga, Hertha BSC gegen den FC Schalke 04, sollte ein Highlight werden, doch stattdessen herrschte gespenstische Ruhe.
Im Berliner Olympiastadion gab es am Samstagabend keine Anfeuerungsrufe. Ein Boykott der Fans legte sich wie ein dunkler Schatten über die Partie.
2. Bundesliga: Hertha-Fans verlassen das Stadion
Der Grund für die miese Stimmung? Anscheinend eine Polizeiaktion in gegenüber Fans der Heimmannschaft, die komplett aus dem Ruder lief. Auf Social Media macht die „Fanhilfe Hertha BSC“ krasse Anschuldigungen und berichtet von „massiver Polizeigewalt“.
Die Rede ist sogar von „teilweise sogar schwerst verletzten Fans“. Passiert sein soll das Ganze am Zugang zur Ostkurve, wo die Hertha-Anhänger stehen. Das berichtet „Kicker“.
Die Konsequenz der Anhänger war knallhart. Nach nur 15 Minuten verließen die organisierten Hertha-Fans geschlossen die Ränge. Zurück blieben riesige leere Flecken in der Kurve. Und die Schalker? Die zeigten Solidarität! Auch die mitgereisten Gäste-Fans stellten ihre Anfeuerungen ein.
Der FC Schalke 04 selbst schrieb dazu auf X: „Es wird vorerst keinen organisierten Support aus der Schalker Kurve geben. Vor dem Spiel hat es einen Polizeieinsatz im Heimbereich gegeben.“
In einer Mitteilung der Fanhilfe, die sich als Anlaufstelle für Fans in Not versteht, wird die Lage so zusammengefasst: „Diese brutale Eskalation der Polizei ist der nächste Tiefpunkt im Umgang mit Fans“.
Die Polizei teilte am Abend auf X mit: „Rund um das heutige Fußballspiel im Olympiastadion kam es bereits vor Spielanpfiff zu gewalttätigen Angriffen einzelner Fangruppen auf unsere Einsatzkräfte. Am Stadioneingang zur Ostkurve sollen Kolleg. nach Beleidigungen von vermummten Fans u.a. mit Absperrgittern beworfen und mit Schlagwerkzeugen attackiert worden sein. Aufgrund der Gewalt- und Bedrohungslage war es zum Schutz der Einsatzkräfte und unbeteiligter Zuschauender notwendig, Pfefferspray gegen größere Gewalttätergruppen einzusetzen. Nach aktuellem Stand wurden 21 Einsatzkräfte und 31 Fans verletzt.“ (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

