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„Hat wirklich zu wenig gespielt“VfB-Trainer zeigt bei Ex-Kölner Einsicht

Chris Führich wird für Justin Diehl ausgewechselt.

Chris Führich, hier mit Justin Diehl, hat beim VfB seinen Stammplatz verloren. Zum Auftakt ins neue Jahr setzte er ein Ausrufezeichen.

Vom Reservisten zum Hoffnungsträger: Chris Führich ist mit einem Ausrufezeichen ins neue Jahr gestartet.

Die Blicke sind derzeit auf Deniz Undav, Jeff Chabot oder Jamie Leweling gerichtet. Doch beim VfB Stuttgart drängt sich ein anderer Akteur zurück ins Gespräch: Chris Führich.

Er war lange einer der gefeierten Helden, doch dann wurde es merklich ruhiger um den flinken Flügelstürmer.

Führich meldet sich eindrucksvoll zurück

Für Chris Führich, der einst beim 1. FC Köln sein Bundesliga-Debüt feierte, war das abgelaufene Jahr 2025 eine harte Zeit. Er büßte seine Position in der Startelf des VfB ein und verlor auch seinen Platz im DFB-Team.

Der Jahresauftakt gelang ihm aber furios: Beim 4:1-Triumph in Leverkusen sorgte er auf der linken Seite für mächtig Wirbel und war an vielen Aktionen seiner Sturmpartner beteiligt. Es scheint wahrscheinlich, dass er deshalb am Dienstag im Duell mit Eintracht Frankfurt erneut von Anfang an spielen wird. Das berichtet der „Kicker“.

Coach Sebastian Hoeneß zollt seinem Offensivmann Respekt. Die komplizierte Situation begründet der Trainer so: „Chris leidet oder litt ein bisschen unter der Situation, dass Jamie häufig links gespielt hat, dazu auf gutem Niveau“. Führichs größte Schwäche ist aber seine Effizienz: Er vergibt zu viele Gelegenheiten und seine Torausbeute ist zu gering.

Der Konkurrenzdruck erhöhte sich durch die Transfers von Tiago Tomas und Bilal El Khannouss zusätzlich. Aber die Umstände spielen ihm nun in die Karten: Der Marokkaner weilt beim Afrika-Cup, Tomas muss mit einer Oberschenkelverletzung passen und Winter-Neuzugang Jeremy Arevalo benötigt noch Eingewöhnungszeit. Für Führich ist das die perfekte Gelegenheit für ein Comeback.

Und Hoeneß baut offenbar auf ihn. „Chris hat richtig gute Fähigkeiten, die uns sehr gut tun. Das hat er schon oft genug bewiesen“, stellt der 43-Jährige klar. Er räumt sogar ein: „Er hat am Ende wirklich zu wenig gespielt, verglichen zu dem, was er gezeigt hat“.

Der Coach hebt den „richtigen Reifeprozess“ und die Trainingsmoral des 28-Jährigen hervor. Der Auftritt in Leverkusen habe seine Aussichten auf mehr Spielzeit „sicher nicht geschmälert“. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.