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Verrückte Bundesliga-SzeneWarum läuft der RB-Boss am Spielfeldrand auf dem Laufband?

Oliver Mintzlaff lief während der Partie von RB Leipzig gegen Union Berlin für einen guten Zweck am Spielfeldrand auf dem Laufband.

Copyright: IMAGO/Eibner

Oliver Mintzlaff lief während der Partie von RB Leipzig gegen Union Berlin für einen guten Zweck.

Verrückte Szene in Leipzig! Der RB-Boss läuft während der Bundesliga-Partie zwischen den Sachsen und Union Berlin direkt am Spielfeldrand auf einem Laufband.

So etwas hat die Bundesliga wohl noch nie erlebt!

Während der Partie von RB Leipzig gegen Union Berlin am Freitag (24. April 2026) bot sich ein bizarrer Anblick. Unmittelbar neben der Coaching-Zone von Ole Werner (37) war ein Laufband aufgebaut, auf dem Red-Bull-Chef Oliver Mintzlaff (50) kräftig Kilometer sammelte.

Mintzlaff: „Wenn ich mit meiner Person helfen kann“

Aber was war der Grund für diese außergewöhnliche Maßnahme? Mintzlaff rackerte sich nicht zum Spaß ab, sondern für eine wohltätige Initiative. Die Gastgeber aus Sachsen machten damit auf den Spendenlauf „Wings for Life World Run“ aufmerksam, der die Forschung zur Heilung von Rückenmarksverletzungen fördert. Das berichtet „Bild“.

Der 50-Jährige, der in Leipzig auch den Posten des Aufsichtsratschefs innehat, absolvierte die Strecke gemeinsam mit Benjamin Ippoliti, dem Leiter der Kommunikation bei Red Bull Racing. Gegenüber dem Stadionmikrofon räumte Mintzlaff sein anfängliches Zögern ein: „Als die Idee von der Marketingabteilung kam, habe ich gedacht: Um Gottes Willen.“

Der seriöse Anlass habe ihn aber schnell umgestimmt: „Querschnittlähmung ist der größte Einschnitt, den man im Leben haben kann. Dann habe ich gesagt, wenn ich mit meiner Person helfen kann, den ein oder anderen für den Lauf zu motivieren, dann mache ich das gerne.“

Damit der Manager trotz der körperlichen Anstrengung nichts von der entscheidenden Begegnung verpasst, war neben dem Fitnessgerät ein Bildschirm platziert. Schließlich ging es für die Leipziger um sehr viel im Wettbewerb um die Plätze in der Königsklasse.

„Wir wollen wieder in die Champions League und heute einen großen Schritt dafür machen“, bekräftigte Mintzlaff, der sich vorgenommen hatte, „am Ende ein bisschen mehr zu laufen als die Mannschaft.“

Für den früheren Ausdauersportler war dies im Übrigen nicht die erste Aktion dieser Art. Schon vor einem Jahrzehnt hatte Mintzlaff, zu der Zeit noch als Vereins-Chef, ein Lauftraining mit Anhängern als Vorbereitung für den „Wings for Life World Run“ durchgeführt. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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