Zum 1. FC Köln kam er als großes Versprechen und ging als Flop. Heute ist die Karriere von Vincent Koziello nur noch ein Flickenteppich.
FC zahlte einst MillionenEx-Köln-Profi heuert in 4. Liga an

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Ex-FC-Profi Vincent Koziello (oben) hat einen neuen Verein gefunden.

Er war das große Spielmacher-Versprechen, als er im Januar 2018 vom damaligen Sportchef Armin Veh geholt wurde. Vincent Koziello sollte die Fäden im Mittelfeld des 1. FC Köln auf Jahre ziehen.
Drei Millionen Euro zahlte man damals für den 1,68-Meter großen Techniker an OGC Nizza. Die Liaison war allerdings nicht von Erfolg gekrönt. Der Franzose bestritt in seiner FC-Zeit lediglich 27 Spiele (zwei Tore, eine Vorlage). Die Erwartungen konnte Koziello dabei nie erfüllen, er wird als Flop in Erinnerung bleiben.
Vincent Koziello kommt in 4. Liga unter
Auch nach seinem Köln-Abstecher konnte er nie mehr richtig Fuß fassen im Profi-Fußball. Koziello konnte später weder bei Paris FC noch bei CD Nacional in Portugal Fuß fassen. Ein Gastspiel in Belgien bei KV Oostende blieb ebenfalls glücklos.
Die Karriere steckte in einer Sackgasse, Koziello fand sich plötzlich am Mount Everest wieder, in der ersten nepalesischen Liga. Auch das brach er nach kurzer Zeit ab und verletzte sich dann auch noch schwer.
Nach einem Achillessehnenriss hielt er sich im Vereinslosen-Camp der französischen Spielergewerkschaft UNFP fit und hoffte nun schon im zweiten Sommer in Folge auf Angebote.
Nun hat er bei der verzweifelten Suche nach der letzten Chance im Profi-Fußball einen neuen Klub gefunden. Der Rechtsfuß heuert beim Klub Reus FC Reddis an. Der katalanische Verein spielt in der viertklassigen Segunda Federación – Grupo II.
Koziello fängt also mit 30 wieder ganz unten an. „Manche Vertragsunterzeichnungen sind bedeutender als andere. Nach drei Spielzeiten, in denen er gekämpft, an sich geglaubt und niemals aufgegeben hat, wechselt Vincent Koziello nun zum Reus FC Reddis“, heißt es in einem Statement der französischen Spielergewerkschaft UNFP.
Trotz der vielen Rückschläge und der ausbleibenden Angebote denkt Koziello noch nicht an ein Karriereende. „Solange ich Spaß habe und mich gut fühle, sehe ich nicht, warum ich aufhören sollte“, sagt er vor dem Beginn der Liga am 6. September

