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Zoff geht in die nächste Runde UEFA-Präsident Ceferin wettert gegen Klopp und Guardiola 

Aleksander Ceferin gibt ein Interview.

UEFA-Präsident Aleksander Ceferin im Gespräch vorm Champions-League-Finale am 27. Mai 2022 in Paris.

UEFA-Präsident Aleksander Ceferin hat sich im andauernden Zoff um Belastungen für Fußball-Profis Jürgen Klopp und Pep Guardiola vorgeknöpft – und erklärt, wer sich überhaupt beschweren dürfe.

Nächste Runde im Streit um zu hohe Belastungen für die Fußball-Stars: Diesmal setzt UEFA-Boss Aleksander Ceferin (54) einen Haken!

Der Präsident der Europäischen Fußball-Union knöpfte sich Liverpool-Coach Jürgen Klopp (55) und Manchester-City-Trainer Pep Guardiola (51) höchstpersönlich vor: „Es ist einfach, immer die FIFA und die UEFA anzugreifen, aber die Diskussion ist simpel: Wenn du weniger spielst, verringern sich die Gehälter“, machte Ceferin im Interview mit der italienischen „Gazzetta dello Sport“ eine klare Ansage.

„Dann verringern sich die Gehälter“: Ceferin mit klarer Ansage an Kritiker

Die beiden Premier-League-Trainer hatten zuvor Pläne für mehr Turniere und damit auch mehr Spiele kritisiert, zuletzt hatte die UEFA unter anderem bestätigt, ein neues Sommer-Turnier in den USA in Erwägung zu ziehen.

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„Es ist verrückt, was wir da machen. Im Sommer sind auch wieder vier Spiele der Nations League, was ja auch Wahnsinn ist. Wir hatten damals gesagt, als die Nations League eingeführt wurde, dass das ein komplett unsinniger Wettbewerb ist“, beklagte Klopp zuletzt gegenüber „Sky“.

Auch Bundestrainer Hansi Flick (57) und die Spielergewerkschaft FIFPro hatten jüngst wegen des vollgepackten Terminkalenders Alarm geschlagen. Nach der langen Vereins-Saison mussten die Nationalspieler im Juni noch vier Partien in der Nations League hinter sich bringen.

Für Ceferin Meckern auf viel zu hohem Niveau: „Wer sich beschweren sollte, sind die Arbeiter mit monatlich Tausend Euro in den Fabriken.“

Der UEFA-Boss bemängelte auch die Haltung vieler Vereine beim Thema Belastung in den internationalen Wettbewerben. „Alle wollen mehr Pokalspiele, dann gibt es Meisterschaften mit 20 Mannschaften, nationale Pokale und in manchen Ländern einen Liga-Pokal. Niemand verzichtet auf etwas“, kritisierte Ceferin.

Aleksander Ceferin zur Super League: „Das Projekt ist tot“

Einen verbalen K.o.-Schlag verteilte der Slowene zudem noch in Richtung Super League. Trotz des anstehenden Prozesses vor dem Europäischen Gerichtshof befürchtet Ceferin nicht, dass das umstrittene Projekt noch umgesetzt wird. „Was die Entscheidung des Gerichts auch sein mag, sie ändert nichts: Das Projekt ist tot, weil niemand mitmachen will.“

Im Streit um die Gründung der Liga bestehend aus europäischen Top-Klubs sind für Mitte Juli Verhandlungen angesetzt. Zuvor hatten sich aber bereits zahlreiche Vereine von dem Projekt abgewendet, das noch von Real Madrid, Barcelona und Juventus Turin weiter verfolgt wird.(dpa/kmh)

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