Abo

„Passt mir nicht“Nürnberg-Ärger: Klose nicht über Transfer informiert

Das passt ihm gar nicht: Nürnberg-Trainer Miroslav Klose erfuhr erst aus den Medien, dass einer seiner Schützlinge den Verein verlässt.

Mittelfeldspieler Tom Baack (27) verlässt den 1. FC Nürnberg ablösefrei. Er geht zum Liga-Rivalen Paderborn, wo er einen Vertrag bis 2028 unterzeichnet.

Der Wechsel hat nicht nur viele Fans überrascht. Auch einer, der eigentlich hätte Bescheid wissen müssen, war völlig perplex: Trainer Miroslav Klose (47).

Klose ist sauer: „Ärgerlich“

Als er auf den Wechsel angesprochen wurde, räumte er laut „bild.de“ ein: „Ich war auch überrascht und habe es erst aus der Zeitung erfahren.“ Ein Satz mit Sprengkraft, schließlich hatte Klose den unermüdlichen Mittelfeldmann im Laufe der Spielzeit immer wieder öffentlich gelobt.

Der Trainer verbirgt seine Enttäuschung nicht. Am liebsten hätte er die Zusammenarbeit mit Baack fortgesetzt. „Ich weiß, dass wir mit ihm in Gesprächen waren, aber mehr weiß ich nicht“, erläuterte Klose und fügte hinzu: „Ich weiß jetzt nicht, was der Grund war, aber es hat nicht funktioniert. Das passt mir nicht wirklich und ist sehr ärgerlich für uns.“

Baack, der nur in der zweiten Saisonhälfte achtmal von Beginn an spielte, verkörperte exakt den Spielertyp, den Klose mag: verlässlich, wenn er gebraucht wurde. Seinen festen Platz im Team hatte er zuletzt jedoch wieder eingebüßt. Lag hier der Anlass für den Abgang? Oder war die Offerte des FCN hinsichtlich Vertragsdauer und Bezahlung schlicht unzureichend? Klar ist: Der Verein benötigt jetzt einen zusätzlichen Akteur für das Mittelfeld.

Während auf dem Spielfeld eine Lücke klafft, hat sich Nürnberg abseits davon personell verstärkt. Matthias Wallenwein (42) wechselt aus Karlsruhe zum Club. Er bekleidet die frisch geschaffene Position des Leiters für Recruitment und Innovation.

Mit Stationen bei Fortuna Düsseldorf, Bayer Leverkusen und Lok Moskau bringt er eine Menge Erfahrung mit. Er wird in Zukunft eng mit Michael Bischof (35), dem technischen Direktor, und Christopher Schindler (36), dem Chef-Scout, zusammenarbeiten. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

Deniz Aytekin im Einsatz beim Spiel Frankfurt gegen Hamburg.

Aytekin packt über Karriere-Folgen aus

„Zu meiner Tochter habe ich nicht die enge Verbindung“