Für Fortuna Düsseldorf stehen zwei Endspiele an. Während am Wochenende zunächst Elversberg wartet, geht es anschließend zum Duell nach Fürth. Für einen Ex-Profi wird es ein besonders emotionales Spiel.
Düsseldorfs Endspiel in FürthEx-Fortune beklagt: „Ein absoluter Albtraum“

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Ex-Fortune Felix Klaus trifft am letzten Spieltag mit Greuther Fürth auf seine alte Liebe.

Nach der vermeidbaren Niederlage gegen Schalke ist die Fortuna auf den Relegationsplatz abgerutscht. Punktgleich dahinter lauert nach dem Unentschieden im Frankenderby gegen Nürnberg die Spielvereinigung Greuther Fürth.
Es bahnt sich am letzten Spieltag ein unglaublich spannendes Endspiel um den Klassenerhalt an – inklusive eines Wiedersehens.
Ex-Fortune Felix Klaus: „Schlimmer geht es nicht“
Zunächst hat die Mannschaft von Trainer Alexander Ende (46) am Wochenende aber die Chance, sich gegen Elversberg eine gute Ausgangslage für das Spiel zu erarbeiten. Der Fokus in dieser Woche liegt natürlich auf dem Duell gegen die Saarländer. Trotzdem bleibt das Endspiel in Fürth im Hinterkopf.
Ein Akteur, für den dieses Saisonfinale ein ganz besonderes Spiel werden wird, ist Ex-Fortune Felix Klaus (33). Der Außenbahnspieler stand vier Jahre in Düsseldorf unter Vertrag, ehe es ihn im Winter 2025 nach Bayern zog.
Beim Kleeblatt hat sich der Dribbler zu einem absoluten Führungsspieler entwickelt. Mit sieben Toren und sieben Vorlagen ist er einer der wichtigsten Spieler in der Mannschaft von Trainer Heiko Vogel (50).
Umso schwerer wird das Duell gegen seine alte Liebe. Nach dem Derby gegen Nürnberg erzählte Klaus bei Sky emotional: „Schlimmer geht es nicht. Ich habe den Verein auch noch im Herzen. Ich habe auch das Kleeblatt tief im Herzen, das sind meine zwei Vereine. Das letzte Spiel ist für mich persönlich ein Albtraum.“
Für keine anderen Klubs absolvierte der Flügelspieler mehr Partien als für Düsseldorf und Fürth. Bei der Fortuna stand Klaus in 128 Einsätzen auf dem Rasen. Fürs Kleeblatt spielte er bereits in der Jugend und zu Beginn seiner Karriere. Deswegen kommt er bei der Spielvereinigung bislang auf 106 Einsätze.
Das 108. Spiel dürfte das schwerste seiner Karriere werden. Eines der beiden Teams wird nach dem Abpfiff wahrscheinlich den schmerzlichen Weg in die 3. Liga antreten müssen.
Die Konstellation in der Tabelle ist brisant: Selbst wenn die Fortuna gegen Elversberg verlieren sollte und Fürth sein Auswärtsspiel im Berliner Olympiastadion gewinnt, könnte Düsseldorf durch die Tordifferenz am letzten Spieltag mit einem Sieg wieder vorbeiziehen.
Zusätzlich dazu ist auch noch Braunschweig mit 34 Zählern punktgleich auf dem 15. Platz. Die Löwen empfangen zunächst Dynamo Dresden, ehe es am letzten Spieltag zum FC Schalke geht. In der Veltins-Arena werden die Niedersachsen zusehen müssen, wie die Königsblauen nach dem Spiel die Meisterschale überreicht bekommen. Vollkommen unabhängig davon, ob sich die Braunschweiger selbst retten können oder es in die 3. Liga geht.
Bevor jedoch an die möglichen Konstellationen gedacht wird und die Mannschaften den Taschenrechner auspacken, steht erst noch der vorletzte Spieltag auf dem Programm. Die Flingeraner setzen gegen Elversberg wieder auf die Unterstützung der eigenen Fans und wollen unbedingt einen Sieg einfahren.
Die Gäste hingegen stecken als Tabellenzweiter noch mitten im Kampf um den Aufstieg. Coach Ende erwartet also eine echte Herausforderung, ehe es dann zum Endspiel nach Fürth geht.
