Trainer-Hammer in der 2. Bundesliga„Club“ holt deutschen Weltmeister von 2014

Sami Khedira, Miroslav Klose und Lukas Podolski sitzen beim DFB auf der Ersatzbank.

Sami Khedira, Miroslav Klose und Lukas Podolski sitzen am 30. Juni 2014 auf der Ersatzbank. Klose sitzt künftig in Nürnberg auf der Trainerbank.

Trainer-Hammer in der 2. Bundesliga! Der 1. FC Nürnberg hat einen Weltmeister von 2014 als Trainer verpflichtet.

Miroslav Klose (46) wird Cheftrainer beim 1. FC Nürnberg und damit Nachfolger von Cristian Fiél. Das gab der Fußball-Zweitligist am Dienstag (11. Juni 2024) bekannt.

Der Weltmeister von 2014 war bis vor gut einem Jahr Coach beim SCR Altach in Österreich und will jetzt in Deutschland als Trainer durchstarten. „Die Werte, für die der Club steht, haben mich sofort begeistert. Ich freue mich riesig“, sagte der 46-Jährige am Dienstag. Er unterschrieb einen Zweijahresvertrag.

Miroslav Klose soll Stars anlocken

„Miro ist ein enorm akribischer und detailversessener Trainer, der nicht nur im Laufe seiner erfolgreichen Spielerkarriere extrem viel erlebt und mitgenommen, sondern auch als Trainer eine klare Idee davon entwickelt hat, wie man im Fußball erfolgreich sein kann und was es dafür auf dem Platz und in der Kabine braucht“, sagte der neue Sportvorstand Joti Chatzialexiou. „Wir haben einiges vor.“ Die Verpflichtung von Klose soll bei den Transfers helfen.

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Klose wird Nachfolger von Cristian Fiél. Der langjährige Nationalspieler Klose sammelte Trainererfahrung bei der U17 des FC Bayern München und als Co-Trainer der Profis, arbeitete auch beim DFB mit. Nach der Bayern-Station ging es nach Österreich. „Ich musste nicht lange überlegen“, sagte Klose über das „Club“-Angebot.

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„Der Club hat mit seiner Nachwuchsarbeit ein tolles Fundament, auf das wir weiter aufbauen wollen. Joti kenne und schätze ich seit vielen Jahren. Wir liegen menschlich und von der Art, wie wir über Fußball denken, auf einer Wellenlänge. Jetzt gilt es, loszulegen, anzupacken und die Saison auf einen guten Weg zu bringen“, sagte Klose.

Chatzialexiou war lange beim Deutschen Fußball-Bund in einer Führungsposition.

Bei der Vorstellung von Chatzialexiou hatte dieser vor einer Woche verkündet, dass Fiél den Verein vorzeitig verlassen wollte. Er sucht bei Hertha BSC eine neue Herausforderung.

„Mannschaften wie St. Pauli, Leverkusen, Stuttgart, die alle mit einem ähnlichen Spielstil erfolgreich sind - das ist die Ausrichtung für die Zukunft“, sagte Chatzialexiou in der Vorwoche. Chatzialexiou schwebt „eine gute Achse mit zwei, drei Führungsspielern“ vor. Um diese herum sollen neue Talente wachsen. Das ist nun Kloses Aufgabe. (dpa)