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Trainer-Aus bei Zweitligist?Boss-Aussagen lassen tief blicken

Thomas Kleine spricht leidenschaftlich mit Spielern von Greuther Fürth in einem engen Kreis.

Trainer Thomas Kleine instruiert seine Spieler von Greuther Fürth im Kreis. Doch er steht womöglich vor dem Aus.

Steht Fürth-Trainer Thomas Kleine nach der 0:3-Klatsche vor dem Aus? Von seinem Sportdirektor bekommt er keine klare Rückendeckung.

Rückendeckung klingt anders! Die Zeit von Trainer Thomas Kleine (47) bei der SpVgg Greuther Fürth scheint nach der desolaten 0:3-Heimpleite gegen den VfL Bochum abgelaufen zu sein.

Die Argumente für einen Verbleib von Kleine werden dünner. Gegen Bochum lag sein Team bereits nach 17 Minuten hoffnungslos mit 0:3 zurück – ein Sinnbild für die Abwehrprobleme. Mit 37 Gegentoren in 14 Spielen stellt Fürth die mit Abstand schlechteste Defensive der Liga.

Fürth-Krise: „Das war heute ein absolutes Brett“

Durch die Klatsche rutschte das Kleeblatt auf den Relegationsplatz 16 ab. Kleine selbst gibt sich kämpferisch: „Ich bin ein Fighter und bin auch in der Lage, der Mannschaft dieses Gefühl zu geben, trotz der vielen Niederlagen Spiele gewinnen zu können.“

Doch die Worte von Sportdirektor Stephan Fürstner (38) nach dem Spiel lassen tief blicken. „Wir müssen so kurz nach dem Spiel das Ganze erst einmal sacken lassen. Das war heute ein absolutes Brett“, sagte er laut „bild.de“.

Auf die Frage, ob Kleine auch im kommenden Frankenderby gegen den 1. FC Nürnberg auf der Bank sitzen werde, wich Fürstner aus und forderte eine „ganz sachliche Analyse“. Eine klare Rückendeckung für den Trainer, die es in den Wochen zuvor noch gab, blieb diesmal aus.

Stattdessen legte Fürstner nach: „Wir sind nicht zufrieden mit den Resultaten. Heute haben wir uns das auch anders vorgestellt. Wir wollten eine Reaktion zeigen [...] und da kann man nicht einfach zur Tagesordnung übergehen.“ (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.