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„Ich glaube Tonda“Club-Boss gibt deutschem Coach nach Spionage-Affäre eine Chance

FC Southampton

Copyright: Mark Kerton/PA Wire/dpa

Der FC Southampton wurde wegen Spionage von den Playoffs ausgeschlossen. (Archivbild)

Spionage-Skandal! Deutscher Coach kriegt Rückendeckung.

Spionage-Drama in England: Boss stellt sich hinter deutschen Trainer. Ein deutscher Coach sorgt für einen riesen Wirbel. Sein Verein verliert die Aufstiegschance. Alle erwarten seinen Rauswurf, doch dann kommt alles anders: Der Chef hält zu ihm.

Tonda Eckert (33), der deutsche Trainer, soll auch nach der heftigen Spionage-Affäre seinen Posten beim FC Southampton behalten. Dies ist jedenfalls die deutliche Absicht des Eigentümers Dragan Solak, der den englischen Zweitligisten besitzt.

„Ich denke, er verdient eine zweite Chance, und ich würde sie ihm geben“, sagte der serbische Unternehmer in einem BBC-Interview. „Tatsächlich hat er meine volle Unterstützung, denn ich halte ihn für einen außergewöhnlich talentierten Trainer.“

„Spygate“ kostet Klub den Aufstieg

Was ist geschehen? Der Verein wurde von einer unabhängigen Kommission der englischen Liga (EFL) wegen des „Spygate“-Vorfalls empfindlich sanktioniert. Die Folge war der Ausschluss Southamptons aus den Playoffs der Championship, wodurch die Möglichkeit zum Aufstieg in die Premier League verloren ging. Obendrauf wurde ein Abzug von vier Punkten für die nächste Spielzeit verhängt.

Die Ursache des Ganzen: Eckert wies seine Mitarbeiter an, die Trainingseinheiten der Konkurrenz auszuspionieren. Der 33-jährige Coach räumte dies sogar persönlich ein. Ein solches Vorgehen ist gemäß den EFL-Statuten jedoch strikt untersagt.

Klub-Chef Solak steht zu seinem Trainer

Trotz allem gibt der Chef seinem Trainer Rückendeckung. „Ich glaube Tonda, dass er nicht wusste, dass er gegen eine Regel verstößt“, äußerte Solak. Er verdeutlichte die Position des Managements: „Meine persönliche Meinung und die Meinung des Vorstands ist, dass er ein Trainer ist, den wir unterstützen sollten.“

Er beabsichtige zwar, auch die Mannschaft, die Spieler und die Anhänger zu konsultieren. Am Ende machte er aber unmissverständlich klar: „Wenn es letztlich meine Entscheidung ist, bleibt er.“ Solak hob hervor, dass Eckert den FC Southampton auf dem 21. Tabellenplatz übernommen und beinahe direkt in die höhere Liga gebracht hatte. Seine Überzeugung ist: „Ich bin ziemlich sicher, dass er, falls die FA ihn sperrt, in Italien oder Deutschland einen dreimal besser bezahlten Job bekommen wird.“

Ermittlungen gegen Eckert laufen – droht eine persönliche Sperre?

Diese Zusage für den Job hat jedoch eine Bedingung: Gegen Eckert persönlich läuft noch eine Untersuchung des englischen Fußballverbands (FA). Eine Sperre ist möglich. „Ich kann ihn unterstützen, selbst wenn er gesperrt wird“, meinte Solak. Der Klub würde dann Widerspruch einlegen. „Aber ich kann ihn nicht als Trainer einsetzen, wenn er gesperrt ist.“

Eine zusätzliche Sanktion gegen Eckert wäre in den Augen des Klub-Chefs ungerecht. Er ist der Ansicht, dass der Klub schon viel zu hart sanktioniert wurde. „Für welches Vergehen auch immer man verurteilt wird – man sollte nur einmal bestraft werden.“ Die Sanktion sei „völlig unverhältnismäßig“ gewesen. Der wirtschaftliche Verlust ist gewaltig: „Wir haben die Chance verloren, 200 Millionen Pfund (rund 231 Millionen Euro) zu gewinnen.“ (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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