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Skandal-Akte in der BundesligaEx-Bayern-Stürmer will mit 42 Schluss machen

Ein berüchtigter Bundesliga-Rüpel hängt die Schuhe an den Nagel: Paolo Guerrero hat angekündigt, zum Jahresende – und damit kurz vor seinem 43. Geburtstag – Schluss zu machen.

Mit 42 Jahren zieht Paolo Guerrero einen Schlussstrich und verkündet das baldige Aus seiner ausgedehnten und bewegten Karriere. Seine Zeit als Profi geht mit dem Ende dieses Jahres zu Ende.

In einem Gespräch mit Medien aus seiner Heimat enthüllte der Peruaner: „2026 ist definitiv mein letztes Jahr als Fußballprofi.“ Er fügte hinzu: „Ich habe die Entscheidung bereits mit meiner Familie getroffen. Ich hoffe, mein letztes Jahr spielen und meine Karriere gut beenden zu können.“ Das berichtet „Sport1“.

Guerrero-Foul an Ulreich ging in die Geschichte ein

Bereits im August 2024 war der Angreifer zu seinem Heimatklub Alianza Lima heimgekehrt, bei dem er zum Jahresende seine Laufbahn abschließen wird. 

Besonders seine Zeit im Trikot des Hamburger SV (2006 bis 2012) hat sich in Deutschland eingeprägt – und das nicht nur aus sportlichen Gründen.

Zwar verbuchte er in 183 Partien für den HSV 51 Treffer und 29 Assists, aber seine Ausbrüche sorgten für noch mehr Gesprächsstoff. Vor beinahe 16 Jahren warf er nach einem torlosen 0:0 gegen Hannover 96 eine Wasserflasche in die Zuschauermenge und verletzte einen Anhänger im Gesicht. Auslöser sollen rassistische Anfeindungen gewesen sein.

Diese Aktion hatte heftige Konsequenzen: eine Buße von 180.000 Euro, zwei Jahre auf Bewährung und eine Sperre für fünf Partien. Kaum zwei Jahre später handelte er sich die nächste lange Sperre ein: An der Eckfahne sprang er mit einem rücksichtslosen Foul von hinten in den damaligen Stuttgarter Torwart Sven Ulreich. Das Ergebnis dieses Mal: eine Zwangspause für acht Spiele.

Paolo Guerrero räumt Sven Ulreich mit einem Brutalo-Foul an der Eckfahne ab.

Eines der denkwürdigsten Fouls der Bundesliga-Geschichte: An der Eckfahne springt Paolo Guerrero mit den Stollen voraus in Sven Ulreich.

Im selben Jahr des Fouls an Ulreich war auch Schluss für ihn in der Bundesliga. Seine Laufbahn dort hatte 2002 mit dem Transfer für 250.000 Euro zum FC Bayern angefangen, im Oktober 2004 debütierte er schließlich für die Münchner.

Nach der Zeit in Hamburg setzte der umstrittene Profi seine Reise durch Südamerika fort und war für Vereine in Brasilien, Argentinien sowie Ecuador aktiv. Während er in Deutschland als „Bad Boy“ gilt, wird Guerrero in seinem Heimatland Peru wie ein Held verehrt.

Er zählt mit 129 Länderspielen zu den Rekordakteuren und ist mit 41 Treffern der klare Rekord-Torjäger für sein Land. Damit liegt er deutlich vor der Bundesliga-Legende Claudio Pizarro, der es auf 20 Tore brachte.

Die Ankündigung seines bevorstehenden Rücktritts bewegt die Nation. Sein Teamkollege aus der Nationalelf, Bassco Soyer, sagte dazu: „Es ist etwas, das ganz Peru schmerzt“. Und weiter: „Wir würden Paolo gern für immer behalten, weil er ein unglaublicher Torjäger ist.“

Ein Wermutstropfen in seiner Laufbahn ist allerdings die WM 2018, die er verpasste, weil er aufgrund von Doping für 14 Monate aus dem Verkehr gezogen wurde. Ein letztes Spiel für die Nationalmannschaft wurde aber schon zugesagt. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.