Abo

Kessler und Kwasniok einigEr ist der Gewinner des FC-Camps

Der 1. FC Köln hat sein Winter-Trainingslager im spanischen La Nucia absolviert. Einer hat sich dabei ganz besonders in den Vordergrund gespielt.

Das Spanien-Camp ist rum!

Nach einer letzten Einheit am Freitagmorgen macht sich der FC-Tross am Mittag per Charterflug auf den Weg nach Memmingen. Von dort ist es dann noch eine Stunde bis Heidenheim, wo der FC am Samstag um die ersten Punkte des Jahres kämpft.

1. FC Köln: Alessio Castro-Montes der große Gewinner

Acht Tage hatten die Schützlinge von Lukas Kwasniok nun Zeit, auf sich aufmerksam zu machen und dem Trainer zu zeigen, dass auf sie Verlass ist. Dabei hat sich vor allem einer in den Vordergrund gespielt, der in der Hinrunde wenig bis gar nicht zum Einsatz gekommen ist: Alessio Castro-Montes. Der Belgier ist DER Gewinner des Trainingslagers!

„Alessio war sehr positiv, er hat es hier im Trainingslager sehr gut gemacht und auch ein gutes Testspiel gemacht. Wenn ich ihn im Training wahrnehme, hat er einen deutlichen Sprung nach vorne gemacht“, sagt Thomas Kessler.  

Für den Sportdirektor gibt es auch eine logische Erklärung, warum der Neuzugang aus St. Gilloise noch nicht gezündet hat. „Es war nicht einfach für ihn, weil er so spät gekommen ist. Er ist ohne Vorbereitung reingestartet. Jetzt hat er die Woche genutzt, um positiv aufzufallen.“

Castro-Montes überzeugte sowohl in den Trainingseinheiten als auch im Test gegen den FC Lugano. Dort beackerte er die linke Seite und zog immer wieder geschickt in die Mitte, um das Spiel schnell nach vorne zu verlagern. „Ich würde mir wünschen, dass er das beibehalten kann. Ich glaube, dass er uns in einigen Elementen in unserem Spiel helfen kann“, sagt Kessler.

„Monti“ ist aber nicht nur für den Sportdirektor der Gewinner der Vorbereitung, sondern auch für den Coach. Denn auch die Wahl von Kwasniok fällt auf seinen „Wingback“. 

Er sagt: „Irgendwas muss im Silvester-Gala-Menü gewesen sein. Es hat ihm sehr gutgetan. Er ist gekommen, da war die Vorbereitung rum. Dann ist es bei uns gut gelaufen, seine Einsätze waren nicht ganz optimal. Er hat sich anscheinend vorgenommen, auch wenn es nur eine Woche war, diese zu nutzen.“

Castro-Montes scheint nach Anlaufschwierigkeiten endlich angekommen zu sein. Seinen Startelf-Platz in Heidenheim dürfte er nach diesen Aussagen daher sicher haben. Er soll dem FC-Spiel noch mal eine andere Komponente hinzufügen. „Er hat eine gewisse Spielstärke und Kreativität von der Wingback-Position. Deswegen haben wir ihn verpflichtet. Es ist normal, dass es innerhalb einer Saison Wellenbewegungen gibt“, sagt Kwasniok.