Afrikas WM-Teams trumpfen auf: Senegal-Coach mit Ansage
Senegal-Coach mit AnsageVor WM-Duell: „Wir können jede Mannschaft schlagen“

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Pape Thiaw und seine Senegalesen sind heiß auf das Duell mit Frankreich. (Archivbild)
Dass die afrikanischen Teams bei dieser Fußball-WM so auftrumpfen, ist für Pape Thiaw (45), den Coach des Senegal, alles andere als unerwartet. „Für euch mag es eine Überraschung sein, für mich nicht“, äußerte der Trainer vor der Begegnung seines Teams mit Frankreich, als man ihn auf die Resultate der ersten Spiele ansprach.
Der Fußball auf dem afrikanischen Kontinent hat laut ihm riesige Fortschritte gemacht. „Afrikas Fußball hat sich stark gewandelt“, erläuterte Thiaw. Dies sei bereits beim Vordringen Marokkos ins Halbfinale während der WM 2022 in Katar deutlich geworden. Das Level sei auch beim Afrika Cup im letzten Winter „sehr hoch“ gewesen.
WM-Debütant schockt Spanien
Die Resultate bis jetzt bestätigen seine Einschätzung. Für die größte Überraschung war WM-Debütant Kap Verde verantwortlich, das dem Europameister Spanien ein 0:0 abknöpfte. Ebenso sicherte sich Marokko mit einem 1:1 gegen den Rekord-Weltmeister Brasilien einen Zähler. Ein 1:1 gegen Belgien konnte sich auch Ägypten erkämpfen.
Und auch die Elfenbeinküste legte einen siegreichen Start hin. Das Team, das am Samstag (15. Juni 2026) in Toronto als nächster Kontrahent auf die deutsche Auswahl trifft, siegte durch einen Treffer in letzter Minute mit 1:0 gegen Ecuador.
Ansage an Frankreich: „Wir können jede Mannschaft schlagen“
Gegen den Titelaspiranten Frankreich wollen Thiaw und sein Senegal-Team am Dienstag (21.00 Uhr/MagentaTV) mit breiter Brust antreten. Zwar verfügten die Franzosen über „Weltklasse-Spieler“, meinte der Trainer. „Aber wir auch. Wir können jede Mannschaft schlagen.“
Und ein Blick in die Geschichte sorgt für Gänsehaut: Bereits bei der WM 2002 standen die Westafrikaner zum Start dem damaligen Titelverteidiger Frankreich gegenüber – und siegten spektakulär mit 1:0. Der absolute Hammer dabei: Thiaw erlebte diesen Triumph damals als Spieler mit, er saß bei dem Wahnsinns-Sieg auf der Ersatzbank. (dpa/red)
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