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TV-Bilder trügenSchock bei FC-Konkurrent – Trainer: „Steckst du nicht einfach weg“

Mainz-Stürmer Silas Katompa Mvumpa liegt verletzt am Boden.

Copyright: IMAGO/Michal Fajt

Musste im Achtelfinalhinspiel der Conference League gegen den tschechischen Pokalsieger Sigma Olmütz schwer verletzt abtransportiert werden: Silas Katompa Mvumpa.

Eine genaue Diagnose steht zwar noch aus, jedoch droht Mainz im Bundesliga-Abstiegskampf auf seinen wuchtigen Angreifer Silas verzichten zu müssen.

Der Traum vom ersten Europapokal-Viertelfinale der Vereinsgeschichte lebt, doch die Sorgen um den wohl schwer verletzten Stürmer Silas Katompa Mvumpa trüben die Stimmung beim FSV Mainz 05.

„Es sah nicht gut aus. Logisch, das steckst du nicht einfach weg. Man kann ihm nur gute Besserung wünschen“, sagte Trainer Urs Fischer nach dem 0:0 im Achtelfinalhinspiel der Conference League gegen den tschechischen Pokalsieger Sigma Olmütz.

Niko Bungert: „Bei Silas befürchten wir einen Schienbeinbruch“

Sportdirektor Niko Bungert wurde bereits deutlicher mit seiner Einschätzung zu dem Vorfall. „Bei Silas befürchten wir einen Schienbeinbruch“, sagte der Ex-Profi.

Auch die Wiederholung der TV-Bilder hatte diese Befürchtung nach einer zunächst recht unspektakulär wirkenden Szene genährt. „Das ist sehr bitter, weil er ein sehr positiver Typ ist, der aber auch schon viele Verletzungen hatte in der Vergangenheit“, ergänzte Bungert.

Eine genaue Diagnose steht zwar noch aus, jedoch droht Mainz nun länger auf seinen wuchtigen Angreifer verzichten zu müssen. 

Für die Mainzer steht nun das nicht minder wichtige Bundesligaspiel gegen den Keller-Konkurrenten Werder Bremen an – anschließend geht das Team optimistisch ins Rückspiel gegen Olmütz. „Jetzt haben wir dennoch eine machbare Ausgangssituation und haben vor hoffentlich vollem Haus alles in der Hand“, befand Bungert.

„Mit dem Ergebnis kann man leben. Es heißt, du musst im Rückspiel gewinnen“, sagte auch Trainer Fischer, dessen Team sich zuvor schwergetan hatte: „Es bedarf natürlich einer Leistungssteigerung, aber die Jungs haben alles versucht und da gibt’s auch mal Tage, an denen es nicht so läuft.“ (red/sid)

Igor Matanovic (l.) mit Ball in Aktion.

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