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Profis halten sich Trikots vors GesichtZweitliga-Spiel startet mit zehn Minuten Verspätung

Die Mannschaften von Hertha BSC und Hansa Rostock vor dem Duell in der 2. Bundesliga. Im Hintergrund ist der aus dem Gästeblock aufsteigende Rauch zu sehen.

Die Mannschaften von Hertha BSC und Hansa Rostock vor dem Duell in der 2. Bundesliga am Freitag (12. April 2024). Im Hintergrund ist bereits der aus dem Gästeblock aufsteigende Rauch zu sehen.

Längerer Wartezeit vor dem brisanten Duell der 2. Bundesliga zwischen Hertha BSC und Hansa Rostock. Erst nach gut zehn Minuten ging es im Berliner Olympiastadion los.

Um 18.30 Uhr sollte der 29. Spieltag der 2. Bundesliga in zwei Stadien zeitgleich eröffnet werden. Doch in der Hauptstadt tickten die Spieluhren am Freitagabend (12. April 2024) anders. Erst mit zehn Minuten Verspätung wurde im Olympiastadion das Spiel zwischen Hertha BSC und Hansa Rostock (4:0) angepfiffen.

Schon vorab hatte nicht nur die sportliche Komponente des Spiels, sondern auch das massive Fan-Aufgebot im Gäste-Bereich für Aufsehen gesorgt. Mit der Unterstützung von 20.000 Menschen war Abstiegskandidat Hansa nach Berlin gereist, die Polizei ergriff zahlreiche zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen rund um das Stadion.

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Dennoch schaffte es reichlich Pyrotechnik in den Auswärts-Block, von wo aus der gesamte Berliner Fußball-Kessel in dichten Nebel getaucht wurde. Weil allen Beteiligten daraufhin der Durchblick fehlte, verschob Schiedsrichter Robin Braun (28) den Anpfiff – und musste sich immer weiter gedulden.

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Auf den Anzeigetafeln im Stadion prangte der Hinweis: „Eine Bitte der friedlichen Fans und der Familien mit Kindern: Verzichten Sie auf das gefährliche Abbrennen von Pyrotechnik.“

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Der dicke Nebel wollte und wollte zunächst nicht aus dem Stadion wehen, auf der Berliner Bank hielten sich mehrere Spieler wegen des beißenden Geruchs teilweise ihre Trikots vor Mund und Nase. Im Gäste-Bereich, den die Rostockerinnen und Rostocker dank farblicher Absprache in die Klub-Farben Blau und Weiß getaucht hatten, herrschte dagegen beste Stimmung.

Hinter dem Berliner Spielerkreis baut sich bereits die im Rostocker Gästeblock entstandene Nebelwand auf.

Hinter dem Berliner Spielerkreis baut sich bereits die im Rostocker Gästeblock entstandene Nebelwand auf.

In der Sky-Übertragung berichtete Kommentator Oliver Seidler den Zuschauerinnen und Zuschauern derweil, dass „ein Großaufgebot an Rauchtöpfen verdampft wurde“. In Richtung Hansa-Anhang ergänzte er: „Danke schön dafür, zehn Minuten Nebel.“

Mit knapp elf Minuten Verspätung legte sich dieser dann aber nach und nach, sodass Braun nach kurzer Absprache über Funk grünes Licht gab. Hertha ließ Hansa in den folgenden 90 Minuten keine Chance, Palko Dardai (18. und 59.), Fabian Reese (31., Foulelfmeter) un Haris Tabakovic (86.) schossen einen klaren 4:0-Sieg heraus.

Die vor dem Spiel befürchteten Ausschreitungen, wegen derer zahlreiche zusätzliche Sicherheitszäune und im Stadion sogar ein großes Fangnetz aufgebaut worden waren, blieben rund um die Partie im Olympiastadion immerhin aus. (bc)