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Ende für EndeNach 0:6-Debakel: Preußen Münster setzt Trainer vor die Tür

SG Dynamo Dresden - Preußen Münster

Copyright: Robert Michael/dpa

Alexander Ende ist nicht mehr Trainer von Preußen Münster.

Die bittere 0:6-Pleite bei Dynamo Dresden war eine zu viel. Der SC Preußen Münster zieht die Notbremse und beurlaubt Coach Alexander Ende. Für den Verein beginnt nun der pure Kampf um den Klassenerhalt in der 2. Liga.

Nicht einmal 24 Stunden nach der desaströsen 0:6-Niederlage in Dresden hat der SC Preußen Münster gehandelt und sich von seinem Cheftrainer Alexander Ende getrennt. Auch Co-Trainer Zlatko Muhovic muss seinen Posten räumen.

Die Entlassung kam, obwohl sich der 46-Jährige noch umgehend bei den Fans entschuldigt hatte. «Ein ganz großes Sorry», richtete er an die Anhänger und kündigte an: «Wir werden gnadenlos den Finger in die Wunde legen müssen, und schauen, was wir anders machen müssen». Doch der Club will nun ohne ihn den Abstieg in die 3. Liga abwenden.

Lange Talfahrt besiegelt das Aus

Die Entlassung ist laut dpa nicht nur eine Reaktion auf die Blamage in Dresden, sondern auf eine anhaltende sportliche Krise. In der 2. Bundesliga konnte Münster aus den letzten zwölf Partien nur einen einzigen Sieg holen. Die Konsequenz: Der SCP ist auf den Abstiegsrelegationsplatz zurückgefallen.

«Mit Alex war unser Ziel, eine klare und langfristig angelegte Spielidee aufzubauen. Diese Spielidee lebt von Attributen, die wir in der aktuellen Situation und nach der schwierigen Rückserie nicht mehr in der notwendigen Form auf den Platz bringen konnten», wird Geschäftsführer Ole Kittner in einer Mitteilung des Vereins zitiert.

Er führte weiter aus: «Mit dem Blick nach vorne und dem Bewusstsein, dass wir unser Saisonziel weiterhin aus eigener Kraft erreichen können, haben wir jetzt eine konsequente Entscheidung im Sinne des Clubs getroffen.»

U23-Coach soll das Ruder rumreißen

Ende hatte die Position bei den Preußen erst im Sommer angetreten. Der Start in die Saison verlief vielversprechend und lange sah es so aus, als ob der Verein, dessen Stadion aktuell erweitert wird, eine sorgenfreie Spielzeit erleben würde. Doch nun herrscht Abstiegspanik.

Die Verantwortung übernimmt vorerst Kieran Schulze-Marmeling, der Trainer der U23. Der 36-Jährige hat die Aufgabe, das Team auf das wichtige Spiel am Sonntag gegen den 1. FC Magdeburg einzustellen.

Dieses Aufeinandertreffen mit dem Tabellenschlusslicht markiert für die neu formierten Preußen den Beginn der Wochen der Wahrheit. Im Anschluss warten Duelle mit Holstein Kiel und zu Hause gegen Fürth – beides direkte Rivalen im Kampf gegen den Abstieg. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

Im Hintergrund jubeln Dresdner, vorne steht Imad Rondic.

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