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Paukenschlag auf der Insel Zerwürfnis mit neuem Klubbesitzer? FC Chelsea feuert Trainer Thomas Tuchel

Thomas Tuchel mit Kappe und Trainingsjacke.

Thomas Tuchel, hier am 6. September 2022, ist nicht länger Trainer des FC Chelsea.

Thomas Tuchel ist nicht länger Trainer des FC Chelsea! Die „Blues“ haben ihren deutschen Coach am Mittwoch entlassen.

Paukenschlag auf der Insel!

Der FC Chelsea hat sich von Trainer Thomas Tuchel (49) getrennt, das gaben die „Blues“ am Mittwochvormittag (7. September 2022) bekannt.

„Im Namen aller beim Chelsea FC möchte der Club Thomas und seinen Mitarbeitern für all ihre Bemühungen während ihrer Zeit beim Club seinen Dank aussprechen“, heißt es vom Verein.

Thomas Tuchel nicht länger Trainer des FC Chelsea

Tuchel werde einen Platz in der Geschichte des FC Chelsea „einnehmen, nachdem er in seiner Zeit hier die Champions League, den Supercup und die Klub-Weltmeisterschaft gewonnen hat.“

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Der nächste Satz in der Mitteilung lässt jedoch aufhorchen: „Da die neue Eigentümergruppe seit der Übernahme des Clubs 100 Tage alt ist und ihre harte Arbeit fortsetzt, den Club voranzubringen, glauben die neuen Eigentümer, dass es der richtige Zeitpunkt für diesen Übergang ist.“

Nach dem Hickhack um den russischen Ex-Eigentümer Roman Abramowitsch wurde der Verein aufgrund des russischen Angriffskrieges in der Ukraine von der britischen Regierung an ein US-Konsortium um Geschäftsmann Todd Boehly verkauft.

FC Chelsea nach sechs Spieltagen auf Platz sechs

Die neuen Eigentümer haben wohl nur darauf gewartet, Tuchel feuern zu können. Die englische Zeitung The Telegraph berichtet von einem mögliche Zerwürfnis zwischen Tuchel und Boehly.

Am Dienstag (6. September) gab es beim Champions-League-Auftakt eine bittere 0:1-Pleite bei Außenseiter Dinamo Zagreb.

In der Liga legte Chelsea zwar ebenfalls keinen Traumstart hin, steht aber immerhin mit zehn Punkten nach sechs Spielen auf Rang sechs.

Tuchel übernahm die Londoner im Januar 2021 und gewann sofort die Champions League und im Anschluss auch den UEFA-Supercup und die Klub-Weltmeisterschaft. Wer nun Nachfolger des 49-Jährigen wird, ist noch unklar. (tsc)

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