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Aufregung in BrasilienPräsident Lula spottet über den verletzten Superstar

Aktualisiert:

Brasiliens Präsident Lula hat die Lacher auf seiner Seite und bezeichnet den verletzten Neymar als „Homeoffice-Spieler“.

Mit einer Bemerkung über den verletzten Superstar Neymar (34) hat Brasiliens Präsident Luiz Inácio Lula da Silva für große Heiterkeit gesorgt.

Bei einem Termin in Belo Horizonte taufte er den Stürmer, der bei der WM auf sein Comeback hinarbeitet, spaßeshalber einen „Homeoffice-Spieler“. „Neymar ist der erste Spieler der Welt, der in die Nationalmannschaft berufen wird, um im Homeoffice zu arbeiten“, erklärte Lula vor einem lachenden Publikum.

Brasilien wartet sehnsüchtig auf Neymars Comeback

Der Witz folgte, nachdem der Präsident einen Jungen im Saal gefragt hatte, wer in der brasilianischen Auswahl aktuell „gut am Ball“ sei. Als der Junge ohne Zögern „Neymar“ rief, entgegnete Lula, dass der Angreifer ja im Moment gar nicht mitwirke – und griff daraufhin den online kursierenden Scherz auf.

Während das Staatsoberhaupt witzelt, schuftet der verletzte Offensivakteur bei der Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko für seine Rückkehr auf den Platz. Wegen einer Blessur an der Wade hat Neymar seit über einem Monat kein Pflichtmatch mehr absolviert. Den WM-Auftakt der Selecao gegen Marokko (1:1) verfolgte er wenigstens vom Spielfeldrand aus.

Für die zweite Partie der Gruppenphase gegen den Außenseiter Haiti am Samstag (2.30 Uhr/ARD und MagentaTV) reiste er allerdings nicht mit der Auswahl nach Philadelphia. Laut Mitteilung des Verbandes wird der 34-Jährige stattdessen im Trainingsquartier in New Jersey weiter an seinem Comeback feilen. Nach der mauen Vorstellung im ersten Gruppenspiel gegen Marokko (1:1) hatten zahlreiche Beobachter einen technisch versierten Spieler wie Neymar bei Brasilien schmerzlich vermisst. 

Mit dem „Homeoffice“-Witz war es für Lula aber noch nicht vorbei. Er setzte sogar noch einen obendrauf und sinnierte über die Zukunft des Fußballs in Brasilien. „Ich glaube, eines Tages müssen wir eine Nationalmannschaft mit Künstlicher Intelligenz aufstellen: Elf Pelés“, so der Präsident.

Für Neymar selbst gibt es inzwischen einen kleinen Hoffnungsschimmer auf dem Weg zurück. In dieser Woche durfte er zumindest wieder auf dem Grün trainieren – mal mit Ball, für einen kurzen Moment sogar im Kreis seiner Mannschaftskollegen. (dpa/sid/red)

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