Felix Zwayer erlebte eine bittere Schlussphase bei seinem ersten Einsatz bei der WM 2026. Im Netz hagelte es Spott.
„Schickt ihn nach Hause“Bitterer Moment für deutschen WM-Schiri

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Felix Zwayer wird beim WM-Spiel zwischen den USA und Australien behandelt.

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Diesen Auftakt in die WM hatte sich Felix Zwayer anders vorgestellt! In der Schlussphase des Spiels USA gegen Australien (2:0) machte der deutsche Schiedsrichter zwischenzeitlich schlapp.
In der Nachspielzeit ging Zwayer plötzlich zu Boden, ein Sanitäter und einige Spieler eilten zu Hilfe. Der Grund: Der Referee wurde von Krämpfen geplagt.
Spott für Felix Zwayer im Netz
Zwayer wurde mit den bei Krämpfen üblichen Methoden auf dem Platz behandelt, die Vierte Offizielle Katia Garcia aus Mexiko machte sich schon für ihren Einsatz bereit. Doch nach einer kurzen Behandlungspause biss Zwayer auf die Zähne und brachte das Spiel zu Ende.
Er muss nun hoffen, dass ihm die physischen Probleme nicht als Schwäche ausgelegt werden. Schließlich spielt auch die Fitness bei der Bewertung von Schiedsrichtern eine Rolle.
Im Netz bekam Zwayer ordentlich Spott ab. „Unglaubliche Szenen, der Schiedsrichter hat einen Krampf. Er hätte die Trinkpause besser nutzen sollen“, schrieb ein User bei X. „Ein Schiedsrichter, der einen Krampf hat, ist lächerlich. Schickt ihn nach Hause“, spottete ein anderer.
In Seattle hatte Zwayer einiges zu tun. Vor allem in der Schlussphase wurde es hektisch. „Ich fand, dass Felix Zwayer das Spiel sehr, sehr gut geleitet hat“, sagte ARD-Experte Bastian Schweinsteiger.
Den Krampf des Schiedsrichters kommentierte er mit Humor. Als Moderatorin Esther Sedlaczek ihn darauf hinwies, dass sich der australische Trainer Tony Popovic nach dem Abpfiff bei Zwayer beschwert habe, antwortete der Rio-Weltmeister grinsend: „Ja klar, wenn der Felix Zwayer sich in der 94. Minute auf dem Boden wälzt und einen Krampf vortäuscht ... “
Von seiner Moderations-Partnerin gab es dafür einen scherzhaften Tadel: „Also Basti, bleib ernst“, forderte Sedlaczek den Experten auf, hatte dabei aber ebenfalls ein fettes Grinsen im Gesicht.
Schiedsrichterexperte Patrick Ittrich zeigte sich bei MagentaTV derweil besorgt. „Er ist in den Boden getreten, ich hoffe, er hat sich nichts getan. Ich weiß nicht, das sah überhaupt nicht gut aus. Es ist die Wade hinten. Wenn du eine unkontrollierte Bewegung machst, wahrscheinlich hat er einen Krampf. Ich hoffe, dass es nichts Schlimmeres ist“, sagte er.

