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„Schlechter Hersteller“ Neuer lästert über FIFA-Binde und spricht über den Druck im Spanien-Spiel

Manuel Neuers Kapitänsbinde wird vom Schiedsrichter kontrolliert.

Ein Schiedsrichter-Assistent überprüfte den korrekten Sitz der Kapitänsbinde bei Manuel Neuer beim Spiel gegen Japan am 23. November 2022.

Bei Deutschlands WM-Auftakt-Niederlage stand auch Kapitän Manuel Neuer sehr im Fokus. Zunächst ging es um seine Binde, später um sein Verhalten beim Gegentor zum 1:2.

Debakel statt glanzvollem Debüt. Das 1:2 gegen Japan zum deutschen WM-Start am Mittwoch (23. November 2022) frustrierte alle. Dieses Spiel braucht Erklärungen. DFB-Kapitän Manuel Neuer (36) war auch geschockt. Der Bayern-Keeper sprach über…

…das Kippen der Partie: „Wir hatten eigentlich die Ruhe weg in der ersten Hälfte, in der zweiten hat dann Japan früher attackiert. Da haben wir nicht selbstbewusst hinten raus gespielt und es hat sich auch nicht jeder gezeigt. Mit schwachem Passspiel haben wir uns selber unter Druck gesetzt. Das Selbstverständnis aus der ersten Hälfte haben wir vermissen lassen – und das ist eine Sache, die mir unverständlich ist.“

Manuel Neuer über den Einbruch: „Vielleicht passieren Sachen im Kopf“

…die Gründe für den Leistungsabfall: „Vielleicht passieren da auch Sachen im Kopf, ich weiß es nicht.“

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…die eventuell fehlende Reife im Team: „Nein, es sind sehr viele erfahrene Spieler dabei, individuelle Fehler passieren – in der Defensive wie in der Offensive. Mein Gegenüber war gut, keine Frage, aber wir müssen zwingend das 2:0 oder 3:0 zu machen. Und wenn wir die Tore nicht machen, eben versuchen, das Spiel 1:0 zu gewinnen und die Kontrolle zu halten.“

…die prekäre Situation: „Natürlich ist das ein schlechter Start, es hätte nicht schlimmer kommen können, vor allem nach so einer ersten Hälfte. Aber wir wissen auch, wie schnell es gehen kann.“

Japans Takuma Asano (r) trifft gegen Deutschlands Nico Schlotterbeck (M) und Deutschlands Torwart Manuel Neuer zum 1:2.

Beim Siegtreffer der Japaner sah Manuel Neuer unglücklich aus, weil der Ball aus sehr spitzem Winkel ins Tor ging.

…den zweiten Gegentreffer: „Ich wollte, dass er mich anschießt, vielleicht hätte ich aber auch einen Meter rauskommen können. Es ist eine schwierige Situation, ich muss ja auch unten alles schließen, damit er mir nicht durch die Beine schießt, rechts und links waren die Arme.“

…Mutmacher für das Spanien-Spiel: „Die erste Halbzeit. Wir hatten viele Tormöglichkeiten und haben viel liegengelassen. Das müssen wir ändern, denn vielleicht werden wir nicht so viele Tormöglichkeiten haben, aber gegen Spanien werden wir dennoch Räume haben.“

Manuel Neuer erklärt die „Mund-zu“-Geste der Nationalmannschaft

…den Verzicht auf die „One Love“-Binde und das „Mund-zu“-Zeichen des Teams: „Wir wussten nicht, was es für Sanktionen geben könnte, und ich persönlich wollte nicht die Mannschaft schwächen hinsichtlich Punktabzug oder Sperren oder irgendwelcher Karten. Als die anderen Nationen mit der offiziellen Binde aufgelaufen sind, war klar, dass wir zu ihnen stehen, aber ein eigenes Zeichen setzen. Diese Geste sollte zeigen, dass wir uns vielleicht die Binde nehmen lassen, aber niemals unsere Stimme.“

…über die Bindenkontrolle des Schiedsrichters: „Die Binde saß total locker. Ich hab ja jetzt keinen kleinen Bizeps, aber das saß zu locker – ist wahrscheinlich ein schlechter Hersteller.“

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