Seine krasse GeschichteWM-Held wurde im Flüchtlingslager geboren, spielte für den FC Bayern

WM 2026 - Australien - Türkei

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Australiens Nestory Irankunda hat eine besondere Vergangenheit.

Ex-Bayer Irankunda: Vom Flüchtlingslager zum WM-Helden

Was für eine Story! Nestory Irankunda (20), der einst als Super-Talent zum FC Bayern kam, ist jetzt Australiens WM-Held. Seine besondere Vergangenheit: Der Angreifer kam in einem Flüchtlingslager in Tansania zur Welt.

„Aus den Geschichten, die ich gehört habe, weiß ich, dass es sehr hart für meine Eltern war“, offenbarte Irankunda einmal in einem Gespräch. Beim überraschenden 2:0-Auftaktsieg der Socceroos gegen die Türkei in Vancouver war er der Dosenöffner und traf in der 27. Minute zum wichtigen 1:0.

Nur Regionalliga beim FC Bayern

Seine Eltern, die ursprünglich aus Burundi stammen, emigrierten nach seiner Geburt nach Australien und bauten sich in Adelaide ein neues Leben auf. Von Adelaide United holte der FC Bayern den Stürmer im Jahr 2024. In München reichte es für ihn aber nur für Einsätze im Regionalliga-Team; bei den Profis wärmte er lediglich einige Male die Bank.

Später wurde der Offensivspieler an Grasshopper Zürich ausgeliehen und anschließend an den FC Watford weitergereicht. Ein Detail, das die Bayern-Bosse ärgern dürfte: Für Irankunda wurde auf dem Spielfeld eine unfassbare Geschwindigkeit von 37,02 Kilometern pro Stunde registriert.

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Eine vergleichbare Lebensgeschichte haben im WM-Kader der Australier übrigens auch Awer Mabil, dessen südsudanesische Eltern ihn in einem Flüchtlingscamp in Kenia zur Welt brachten, sowie Mohamed Touré (geboren in Guinea, Familie aus Liberia). (dpa/red)

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