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Statement nach KollapsMusiala löst Rätsel um erneuten Zusammenbruch

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Große Sorgen um Jamal Musiala: Der Nationalspieler ist am Dienstag im zweiten Testspiel in Folge auf dem Platz kollabiert. Kurz nach dem Spiel erklärte er die Hintergründe.

Jamal Musiala hat beim FC Bayern für einen erneuten Schreckmoment gesorgt. Drei Tage nach einem Kollaps im Testspiel gegen RB Leipzig (3:1) kehrte der 23-Jährige beim Testspiel gegen den Zweitligisten 1. FC Heidenheim am Dienstag (18. August 2026) wieder auf den Platz zurück, musste aber nach einem weiteren Zusammenbruch schnell wieder ausgewechselt werden. Kurz darauf erklärte er den Vorfall bei Instagram.

Nur wenige Minuten nach seiner Einwechslung in der 61. Minute lag Musiala plötzlich wieder auf dem Boden. Die Ärzte eilten auf das Spielfeld, Musiala wurde für mehrere Minuten behandelt und verließ den Rasen in Richtung Kabine. Spieler beider Mannschaften schirmten Musiala während der Behandlung auf dem Rasen im Kreis ab.

Jamal Musiala erlitt Schwächeanfall gegen Leipzig

„Es wurden bei mir temporär kurz auftretende, aber gut behandelbare Absencen festgestellt, welche auf eine neurologische Dysfunktion zurückzuführen sind. Diese können zu den zuletzt vorgekommenen Momenten führen, wie gegen Leipzig oder auch jetzt in Heidenheim“, erklärte Musiala am Abend in einem Statement bei Instagram.

Musiala weiter: „Ich weiß, dass diese auf den ersten Blick scary wirken – für mich sind sie aber aktuell Teil meines Alltags. Ich bin diesbezüglich in bester medizinischer Behandlung und sehr optimistisch.“

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Die medizinische Abteilung des FC Bayern kümmert sich um Jamal Musiala.

Musiala erklärt Probleme

Was steckt hinter „Absencen“ beim Bayern-Star?

Musiala war am Samstag beim Testspiel gegen RB Leipzig (3:1) kurz vor dem Spielende mit einem Schwächeanfall zusammengesackt. Am Montag hatte er nach einer individuellen Einheit bei der Teampräsentation am Campus noch gefehlt.

Rund um seinen Zusammenbruch gegen Leipzig klagte Musiala über Schwindel, Kreislaufprobleme und die hohen Temperaturen. Beim Spiel war es über 30 Grad heiß gewesen. „Das Wichtigste ist, es geht ihm gut. Zu allem anderen kann man nichts sagen“, hatte Sportvorstand Max Eberl nach dem Spiel bei Sport1 erklärt.

Am Dienstag geriet Musiala dann im Spiel beim Bundesliga-Absteiger erneut ohne Gegnereinwirkung ins Wanken und lag schließlich auf dem Boden. Von den Rängen schallten aufmunternde „Jamal Musiala“-Sprechchöre auf den Rasen.

Musiala erklärt: Bayern-Einsätze in Abstimmung mit den Ärzten

Dem Spieler ging es schnell besser, er konnte das Feld auf eigenen Beinen verlassen und ging in Begleitung der medizinischen Abteilung in die Kabine. Eberl kündigte daraufhin bereits ein baldiges Statement des Spielers an.

Darin erklärte Musiala auch: „Wichtig ist, es besteht kein darüber hinausgehendes gesundheitliches Risiko. In enger Abstimmung und in regelmäßigem Austausch mit den Experten ist es mein persönlicher Wunsch gewesen, mich der Herausforderung zu stellen und mit der Freigabe der neurologischen Fachärzte mich weiter dem zu widmen, was mir bei der Genesung am meisten hilft: Einfach meinen Alltag zu leben und meiner Passion Fußball zu spielen weiter nachzugehen.“

Nach einigen Minuten Unterbrechung lief das Spiel in Heidenheim normal weiter, die Bayern siegten mit 4:2. Yannik Wagner (5.) brachte Zweitligist Heidenheim früh in Führung, Felipe Chávez (25.) glich mit einem herrlichen Freistoßtreffer aus. Julian Niehues per Direktabnahme (44.) sorgte für das 2:1 des FCH zur Pause.

Nach dem Seitenwechsel traf der Ex-Heidenheimer Arijon Ibrahimovic für die Bayern per Foulelfmeter zum erneuten Ausgleich (47.). In der Schlussphase drehten die eingewechselten Díaz und Brown die Partie auf der verregneten Ostalb zugunsten der Münchner. (bc/sid)

Jamal Musiala liegt auf dem Rasen, Ismael Saibari und Joshua Kimmich kümmern sich um ihn.
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