Thomas Müller steht bei der WM 2026 für Klartext am Mikrofon. Auch vor dem Spiel zwischen Frankreich und Senegal nahm der Weltmeister kein Blatt vor den Mund.
TV-Experte wird deutlichNächste Ansage von Müller: „Problem mit dem Charakter“

Noch ist keine WM-Woche mit Thomas Müller (36) als TV-Experte vorüber, doch schon nach den ersten Tagen der Weltmeisterschaft ist klar: Was der Weltmeister am Mikrofon von MagentaTV sagt, hat Gewicht.
An der Seite von Jürgen Klopp (59) fachte Müller zuletzt sogar eine Debatte um die Zukunft von Julian Nagelsmann (38) an. Es setzte Kritik aus der Heimat, ehe sich Klopp beim Bundestrainer entschuldigte. Trotz des Fehltritts steht der frühere Bayern-Star aber auch weiterhin für klare Ansagen in der Berichterstattung beim Telekom-Dienst.
Thomas Müller sieht keine Gefahr für Divenalarm
Deutlich wurde das auch am Dienstag (16. Juni 2026) im Vorlauf des Gruppen-Krachers zwischen Frankreich und dem Senegal. Einer der großen Favoriten auf den Titel traf auf einen prominent besetzten und extrem unangenehmen Gegner.
Moderatorin Laura Wontorra (37) fragte ihr Experten-Duo bestehend aus Müller und Mats Hummels (37) mit Blick auf den französischen Superstar-Kader: „Kann es da Potenzial für Divenalarm geben? Oder ist das nicht möglich bei einem der wahrscheinlich erfolgreichsten Nationaltrainer aller Zeiten mit Didier Deschamps?“
Während Hummels die eine oder andere Zankerei nicht kategorisch ausschließen wollte, Deschamps grundsätzlich aber als Herr der Lage sah, wurde Müller wesentlich schärfer im Ton.
„Schau ihn dir an: Champions League gewonnen als Spieler, Weltmeister als Trainer. Er hat diesen Laden im Griff“, zeigte er sich zunächst überzeugt, schob dann unmissverständlich nach: „Wer vor dem Mann keinen Respekt hat, der hat ein Problem mit dem Charakter.“
Deschamps habe seiner Meinung nach die „Zügel in der Hand“ und zähle mit seinen Franzosen zu den ganz heißen Kandidaten auf den WM-Titel, beteuerte Müller. Durch die klare Charakter-Ansage schwang auch mit: Geht es bei der Endrunde schief und Frankreich stolpert über sich selbst, steht vor allem die hoch dekorierte Mannschaft in der Verantwortung.
Mit Innenverteidiger Dayot Upamecano (27) und Angreifer Michael Olise (24) zählen zum Weltklasse-Kader der Équipe Tricolore auch zwei Stars des FC Bayern, mit denen Müller in München noch zusammenspielte. Für beide hatte er im Vorlauf extrem anerkennende Worte parat.

