DFB-Offensive gegen Rassismus: Ex-Bundesliga-Star soll's richten!
DFB holt Otto AddoVerband kämpft mit Ex-Profi gegen Rassismus im deutschen Fußball

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DFB-Präsident Bernd Neuendorf (l) freut sich über die Zusammenarbeit mit dem früheren Bundesliga-Spieler Otto Addo. (Archivbild)
Der deutsche Fußball sagt dem Rassismus den Kampf an! Der DFB holt sich dafür eine neue, starke Waffe an die Seite: die Organisation Roots. Gemeinsam wollen sie aufräumen – und zwar richtig.
Für den DFB ist klar: Rassismus ist kein kleines Problem, sondern tief in der Gesellschaft verankert. DFB-Präsident Bernd Neuendorf macht deutlich: „Wir dürfen nicht nur reagieren, wenn Vorfälle sichtbar werden. Wir müssen Strukturen schaffen, die Diskriminierung verhindern, bevor sie entsteht“, zitiert ihn die „dpa“. In Roots sieht er einen „Partner an unserer Seite, der uns konstruktiv begleitet“.
Prominente Hilfe: Otto Addo ist mit dabei
Besonders eine Personalie sorgt bei Neuendorf für Begeisterung: Der frühere Bundesliga-Spieler und Ex-Nationaltrainer von Ghana, Otto Addo, ist Teil des Teams. „Seine Erfahrung und seine menschliche Art werden diese Kooperation spürbar bereichern“, ist sich der DFB-Chef sicher.
Schon vor dem Länderspiel zwischen Deutschland und Ghana zeigten sich die beiden gemeinsam vor den Kameras. Die neue Partnerschaft soll genau dort ansetzen, wo es laut Verband oft noch hakt: beim grundlegenden Bewusstsein für das Problem. Geplant sind dafür gemeinsame Projekte, Schulungen und Aktionen zur Sensibilisierung, um den Kampf gegen Rassismus dauerhaft im Fußball zu etablieren.
Sasic mit klarer Ansage
Auch Celia Sasic, die DFB-Vizepräsidentin für Vielfalt und Gleichstellung, schlägt in dieselbe Kerbe und macht unmissverständlich klar: „Antirassismusarbeit ist zentral für den Fußball von heute und morgen. Für einen Fußball, der für alle offen ist. Antirassismusarbeit ist kein Zusatz, sondern eine Kernaufgabe.“
Roots-Präsident Addo unterstrich, wie entscheidend die Sichtweise von Sportlerinnen und Sportlern ist, die selbst schon Rassismus erleben mussten. „Genau diese Perspektiven sind entscheidend, wenn es darum geht, Strukturen wirklich zu verändern. Unsere Vision ist ein Sport, in dem Vielfalt als selbstverständlicher und integraler Bestandteil Sportdeutschlands verstanden und gelebt wird, und zwar auf und neben dem Platz“, betonte Addo.
Ein brisantes Detail am Rande: Der 50-jährige Addo und der ghanaische Verband hatten sich erst vor Kurzem getrennt. Auslöser war die 1:2-Niederlage gegen Deutschland, nach der er seinen Posten als Nationaltrainer räumen musste. (red)
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