Für Florian Wirtz wird die Luft in England dünner. Jetzt meldet sich Lothar Matthäus zu Wort, rät dem Nationalspieler zu einem radikalen Schritt – und schmettert eine Bayern-Rückkehr ab.
Krise in Liverpool geht weiterMatthäus verrät Wirtz-Interessenten: „Wohin mit ihm?“

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Florian Wirtz kommt beim FC Liverpool einfach nicht in Fahrt.
Die Situation für den Mittelfeld-Regisseur Florian Wirtz in England ist alles andere als einfach. Nach neuerlicher, scharfer Schelte empfiehlt ihm Deutschlands Rekordnationalspieler Lothar Matthäus, seine Zukunft bei seinem Klub ernsthaft zu überdenken.
Matthäus äußerte in seiner Kolumne für Sky, dass ein gemeinsames Gespräch nötig sei, um „vielleicht eine Lösung finden“ zu können, falls Wirtz bei Liverpool weiter in der Kritik steht und seine Leichtigkeit verliert.
Für Wirtz? Matthäus sieht bei Bayern die Tür zu
„Es gibt Vereine in Spanien, die interessiert wären, und einen anderen Klub in England, nämlich den FC Chelsea mit Wirtz’ ehemaligem Trainer Xabi Alonso“, verriet Matthäus.
Einem Transfer zum FC Bayern erteilt Matthäus allerdings eine klare Absage, obwohl die Münchner vor Wirtz’ Wechsel zu den Reds stark interessiert waren. Der 65-Jährige erklärte seine Ansicht so: „Wenn ich mir die Münchner Offensive anschaue: Kane, Olise und Díaz sind gesetzt, Musiala und Gnabry haben hohe Qualität.“
Überdies gebe es Pläne, die Verträge mit Kane und Olise auszudehnen, während andere Akteure langfristig gebunden sind und mit Saibari zusätzlich ein Neuzugang verpflichtet wurde.
Seine Schlussfolgerung fällt unmissverständlich aus: „Ich wüsste aktuell nicht, wohin mit Wirtz, und sehe beim besten Willen keine kurzfristige Möglichkeit, ihn zum FC Bayern zu holen.“
Der Tadel für Wirtz hatte speziell nach dem 0:3-Debakel seiner Reds gegen Manchester City erneut an Fahrt aufgenommen. Für Matthäus gibt es eine deutliche Diskrepanz zu seinen Leistungen für Deutschland: „Bei der Nationalmannschaft hat Florian Wirtz mir zuletzt gut gefallen. Dort wird er von seinen Mitspielern gesucht, wie es früher auch in Leverkusen der Fall war.“
Bei Liverpool, so Matthäus, seien stattdessen andere Akteure wie Szoboszlai oder Isak die zentralen Figuren. (red)

