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Alle verbindet das GeißbockheimKöln-Connection sorgt beim DFB für Stimmung

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Das DFB-Team hat mit 2:0 gegen Serbien gewonnen, es war der erste Sieg für Bundestrainer Jürgen Klopp. Möglich hat das auch eine Köln-Connection gemacht.

Die deutsche Nationalmannschaft hat unter Jürgen Klopp (59) ihr erstes Spiel gewonnen. Beim 2:0 über Serbien überzeugte ein Block des FC Bayern München. Doch es gibt in der Mannschaft auch eine Köln-Connection.

Serge Gnabry (31) führte die deutsche Mannschaft in der Nations League gegen Serbien als Kapitän aufs Feld. Er sprach nach dem 2:0 über die Stimmung innerhalb des Teams.

DFB: Köln-Connection sorgt für Stimmung

Mit 44 Spielern muss sich einiges neu sortieren. Gnabry ist mit seinen 31 Jahren einer der Erfahrenen im Team. Über die jungen Wilden sagte der Angreifer: „Sie machen es sehr, sehr gut. Sie haben tolle Energie und es war schon die ganze Woche im Training sehr gut. Gegen Serbien haben wir alles gut zusammengespielt.“

Viele Profis des FC Bayern wie Gnabry, Tom Bischof (21) oder Aleksandar Pavlovic (22) prägten beim 2:0-Erfolg am 1. Oktober 2026 das Spiel der Nationalmannschaft. Dass es einen Bayern-Block beim DFB gibt, ist nichts Neues.

Was dem Team aber auch guttut, ist ein rheinischer Block – die Köln-Connection. Florian Wirtz (23, FC Liverpool), Keeper Jonas Urbig (23, FC Bayern) und Said El Mala (20, 1. FC Köln) standen erstmals gemeinsam im DFB-Trikot auf dem Platz.

Hinzu kommt auch noch Yann Aurel Bisseck (25, Inter Mailand) mit FC-Vergangenheit. Sie alle verbindet das Geißbockheim – Urbig, Wirtz und Bissek wurden in der FC-Jugend ausgebildet.

Auf Nachfrage unserer Redaktion sagte Wirtz nach dem Sieg gegen Serbien, bei dem er einen Treffer vorbereitete und einen selbst erzielte, über das kölsche Stimmungsteam in der Mannschaft: „Wir reden schon ab und zu über die Zeit in Köln. Said ist ja jetzt auch dabei. Wir kennen viele gemeinsame Leute und wir kennen alle die Stadt. Da gibt es auf jeden Fall Themen, über die wir sprechen können. Mit Jonas habe ich auch lange zusammengespielt, deswegen ist da auch eine Verbundenheit.“

Wirtz durfte in der zweiten Halbzeit sogar die Kapitänsbinde übernehmen. Nach dem Spiel huschte El Mala als DFB-Neuling an den Journalisten vorbei Richtung Mannschaftsbus. Er durfte nach seinem Debüt noch nicht sprechen. Auf Instagram meldete sich El Mala aber zu Wort: „Unglaubliches Gefühl! Dankbar, mein Debüt gegeben zu haben. Weiter geht’s“.

Dafür ging Urbig vor die Mikrofone. Der FC kassiert nach seinem ersten Pflichtländerspiel weitere Bonuszahlungen. Der Torwart war zufrieden: „Wir haben es geschafft, Spielfreude auf den Platz zu bringen. Gegen Griechenland hat beim 0:1 auch nicht der Wille gefehlt, auf gar keinen Fall. Aber gegen Serbien haben wir es geschafft, die Zwischenräume zu bespielen, wir haben gut aufgedreht und haben viele Chancen herausgespielt. Natürlich hätten wir noch ein, zwei Tore mehr erzielen können. Aber man hat bei jedem gesehen, wie viel Freude und Qualität in diesen Spielern steckt. Nach drei Tagen, die wir erstmals zusammen sind, haben wir eine gute Leistung auf den Platz gebracht.“

Dass Urbig bei seinem Debüt kaum etwas halten musste, war ihm recht. „Ich gehe zufrieden mit der Null nach Hause“, grinste er. Und er nahm sein Debüt-Trikot mit. Was er damit macht? „Gute Frage, da setze ich mich noch mit auseinander.“