Spionage-Alarm vorm Zweitliga-Derby! Dass ein Lautern-Scout beim KSC-Training spionierte, bestritt Trainer Torsten Lieberknecht. Doch etwas anderes machte ihn sauer.
„Hochgradig asozial“Lautern-Trainer faltet eigenen Mitarbeiter zusammen
Riesen-Aufregung vor dem Südwest-Gipfel! Beim 1. FC Kaiserslautern und dem Karlsruher SC ist die Stimmung vor dem Zweitliga-Duell am Sonntag (15. März, 13.30 Uhr) sowieso schon zum Zerreißen gespannt.
Nun heizt eine Spionage-Affäre die Lage weiter an. Ursprünglich meldete die „Badische Zeitung“, dass ein Späher des FCK angeblich die Trainingseinheit des Erzfeindes belauscht haben soll, um taktische Details zu erbeuten.
Mitarbeiter mit Insider-Infos: „Solche Sachen gehen nicht“
Aber FCK-Coach Torsten Lieberknecht weist diese Unterstellung zurück. „Nein, das kann ich nicht bestätigen“, sagte er auf der Pressekonferenz vor dem Spiel. Doch einen Spion hat er offenbar durchaus in den eigenen Reihen – sehr zu seinem Missfallen. Das berichtet „bild.de“.
Lieberknecht gestand offen: „Gestern kam ein Mitarbeiter auf mich zu. Er hatte Infos aus dem innersten Circle vom KSC, die uns vielleicht hätten helfen können. Ich habe ihn erstmal zusammengefaltet, weil ich das meinem Trainerkollegen über hochgradig asozial finde. Solche Sachen gehen nicht.“
Anstatt die heiklen Details im Rennen um den Aufstieg zu verwenden, zeigte Lieberknecht Sportsgeist gegenüber seinem Karlsruher Amtskollegen Christian Eichner (43). Seinem eigenen Angestellten machte er eine unmissverständliche Ansage. Für ihn sind solche Praktiken ein absolutes No-Go.
Dass beim Konkurrenten anscheinend ein Verräter sitzt, der Interna nach außen trägt, macht den Lautern-Trainer sprachlos. „Wenn das bei mir passieren würde, und aus dem innersten Circle, in dem wir immer zusammensitzen, Informationen rauskommen würden, da weiß ich nicht, was ich tun würde“, kommentiert Lieberknecht.
Für den Coach ist das Thema damit vom Tisch, die ganze Konzentration gilt nun dem Derby. Und da zeigt er sich angriffslustig: „Ich bin keiner, der Understatement fährt. So wie mit dem Traum eines Aufstiegs, ist es als Trainer für mich auch bedeutsam, das Derby zu gewinnen.“ Eines steht fest: Diese Partie ist schon vor dem Anpfiff hochemotional. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

