Manuel Neuer trainiert wieder „Ich glaube, die Nation kann beruhigt zu Bett gehen heute Nacht“

Manuel Neuer trainiert nach Verletzungspause wieder.

Manuel Neuer und sein Trainer Toni Tapalovic beim Torwarttraining am 31. Oktober 2022.

Die „Schulter der Nation“ trainiert wieder. Wochenlang fehlte Manuel Neuer dem FC Bayern verletzt, jetzt ist der Nationaltorhüter wieder ins Training eingestiegen. Die Botschaft: Die WM kann kommen!

Trainer Julian Nagelsmann von Bayern München hat offenbar keine Zweifel an einem WM-Einsatz von Torhüter Manuel Neuer.

„Ich hoffe, dass er vielleicht am Wochenende wieder zur Verfügung steht“, sagte er über den Kapitän, der am Montag wieder am Training teilnahm. Die „Stoßbelastung“ auf die lädierte Schulter habe Neuer dabei „gut verkraftet“.

Manuel Neuer: Die Schulter macht alles mit

Mit Blick auf die WM ab 20. November verbreitete Nagelsmann Optimismus: „Ich glaube, die Nation kann beruhigt zu Bett gehen heute Nacht.“

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Der 36 Jahre alte Neuer absolvierte am Montagvormittag torwartspezifische Übungen. Neuer fing zunächst Bälle, wehrte dann lockere Schüsse von Torwartcoach Toni Tapalovic ab – und er warf sich dabei sogar auf den Rasen. Die lädierte Schulter machte alles mit, was gerade auch Bundestrainer Hansi Flick drei Wochen vor dem ersten WM-Spiel der deutschen Nationalmannschaft in Katar gegen Japan erfreuen wird.

Im letzten Gruppenspiel des FC Bayern in der Champions League am Dienstag gegen Inter Mailand (21 Uhr/Prime Video) wird Nagelsmann einige Änderungen vornehmen. Verzichten wird er auf Abwehrchef Matthijs de Ligt.

Der Niederländer habe „leichte Knieprobleme“ wegen einer Innenbanddehnung, auch die Kapsel sei verletzt, werde aber „wahrscheinlich“ am Samstag im Bundesliga-Spiel bei Hertha BSC (15.30 Uhr/Sky) wieder spielen können.

Noch keine Option für das Spiel gegen Inter sind laut Nagelsmann die Rekonvaleszenten Leroy Sané und Lucas Hernandez, die am Montag im Training mitwirkten. Beide könnten aber ebenfalls am Wochenende wieder in den Kader rutschen.

Mit Thomas Müller, der an Problemen mit der Hüfte laboriert und derzeit nur Lauftraining absolviert, rechnet der Trainer dagegen erst in der kommenden Woche.

Gegen Inter will Nagelsmann auf jeden Fall in der Startelf und auch während des Spiels Wechsel vornehmen. „Wir werden rotieren müssen, weil wir ein paar müde und angeschlagene Spieler haben“, sagte er. Von Beginn an spielen werde daher sicher Neuzugang Ryan Gravenberch, kündigte der Trainer an. (sid)

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