Beben in der Fußballwelt! Volkswagen plant massive Einsparungen. Das könnte für den FC Bayern bittere Folgen haben: Steigt Audi aus?
VW-Sparplan schockt BundesligaMuss Audi jetzt seine FC-Bayern-Anteile loswerden?

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Steigt Audi beim FC Bayern aus?
Was für eine Nachricht für die Bundesliga! Der Automobilkonzern Volkswagen denkt offenbar darüber nach, seine Beteiligungen an den Vereinen FC Bayern und VfB Stuttgart zu verkaufen. Das meldet das Recherche-Netzwerk „Correctiv“. Obwohl noch nichts final beschlossen ist, sorgt diese Überlegung für große Unruhe.
Im Mittelpunkt der Debatte: Die VW-Tochter Audi besitzt 8,3 Prozent der FC Bayern München AG. Porsche wiederum ist erst 2024 mit 10,4 Prozent bei der VfB Stuttgart 1893 AG eingestiegen. Aus dem Konzernumfeld wird berichtet, dass der Nutzen dieser Anteile für die Werbewirkung hinterfragt wird. Die Sponsoring-Engagements beider Automarken sollen von einem möglichen Verkauf jedoch unberührt bleiben.
Gab es mit BMW schon einen Nachfolger?
Die Spekulationen über einen Audi-Rückzug sind keineswegs neu. Mit BMW stand bereits ein anderer bayerischer Automobilhersteller als möglicher Käufer bereit. Eine Einigung zwischen dem FC Bayern und BMW schien im Jahr 2019 schon fast perfekt, doch die Vereinbarung scheiterte im letzten Moment.
Der Rekordmeister teilte damals mit, die Verhandlungen seien wegen einer „fehlenden Vertrauensbasis“ beendet worden. Stattdessen unterstützt BMW seit 2023 die Basketballer des Vereins und gibt der Halle, die momentan „BMW Park“ heißt, ihren Namen.
Andere Fußball-Beteiligungen will VW laut „Correctiv“ jedoch nicht aufgeben. Das gilt insbesondere für den VfL Wolfsburg, der sich im Besitz des Konzerns befindet, und den FC Ingolstadt 04, an dem Audi beteiligt ist. Beide Vereine werden als strategisch bedeutsam für das Unternehmen angesehen.
Hintergrund der ganzen Sache ist ein gewaltiger Sparkurs, mit dem Volkswagen seine Ausgaben um Milliarden von Euro reduzieren will. Das „Manager Magazin“ meldete sogar, dass ein radikaler Plan im Raum steht: Weltweit könnten bis zu 100.000 Arbeitsplätze wegfallen und vier deutsche Werke geschlossen werden. Der Aufsichtsrat wird am 9. Juli über das Sparpaket beraten.
Volkswagen selbst hat diese Zahlen nicht offiziell bestätigt, sprach jedoch von „tiefgreifenden“ Veränderungen, die anstehen. Zu den möglichen Verkäufen der Klub-Anteile wollte sich der Konzern laut „Correctiv“ bislang nicht äußern. (red)
