Wegen seiner Sprüche stellt Laura Wontorra den Fußball-Star live zur Rede. Der gibt eiskalt Kontra. Jürgen Klopp bietet sich als Vermittler an.
„Habe manchmal den Eindruck“Krach im Live-TV! Wontorra nimmt sich Müller zur Brust
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Da ging es aber richtig zur Sache! Wenige Stunden vor dem WM-Spiel der deutschen Nationalelf gegen die Elfenbeinküste am Samstagabend (22.00 Uhr, MagentaTV und ZDF), kam es bei MagentaTV zu einem unerwarteten Wortgefecht. Zwischen Thomas Müller und Laura Wontorra krachte es bei einer Live-Schalte nach Toronto.
Der Auslöser: Die flapsigen Bemerkungen von Müller kamen bei der Moderatorin anscheinend überhaupt nicht gut an. Das berichtet „bild.de“.
Klopp amüsiert sich über Wortgefecht: „Wie geil ist das denn!“
Die Moderatorin sprach den Experten direkt darauf an: „Du schießt ja immer so gerne gegen uns, obwohl du jetzt sogar in unserem Team spielst, aber das ändern wir später noch.“ Müller erwiderte verdutzt: „Ich schieße gegen euch? Okay.“ Wontorra setzte nach: „Jaja, ich habe manchmal so den Eindruck. Aber bis heute Abend kriegen wir dich schon noch hin.“
Das Thema war damit aber noch nicht beendet. Im Anschluss an einen kurzen Austausch über die anstehende Partie der DFB-Elf machte Müller wieder einen Witz, der Wontorra offenbar nicht passte.
Der frühere Bayern- und heutige Vancouver-Profi erläuterte mit einem Lächeln: „Kleiner Scherz. Ich muss ja dein Narrativ auch bestätigen. Wenn du schon das Gefühl hast, ich schieße gegen dich, dann muss ich auch dranbleiben.“
Das wollte die Moderatorin so nicht stehen lassen. Ihre Kritik verschärfte sich: „Nicht nur gegen mich, ich habe das Gefühl, bei allen Experten und Kollegen sagst du: ‚Ich habe noch einen kleinen Hint (...) und weiß es besser als ihr.‘“ Darauf folgte Müllers Erwiderung: „Ich weiß es nicht besser, ich weiß es anders.“
In New York im Studio amüsierte der Streit die Anwesenden köstlich. Jürgen Klopp rief lachend: „Wie geil ist das denn!“ Er bot sich sogar als Helfer an: „Wenn ihr einen Mediator braucht, ruft mich an.“ Müller selbst gab zur Szene einen trockenen Kommentar ab: „Wir proben schon mal die Zweikampfhärte.“
Das Schlusswort behielt Wontorra. Sie äußerte, sie habe stets gedacht, sie wären alle ein Team. „Aber dass Thomas Müller jetzt Magenta-Farben trägt, müssen wir ihm noch erklären, glaube ich“, bemerkte sie mit einem spürbaren Unterton.
Bei der nächsten Schalte nach Toronto – während der Halbzeitpause beim Spiel Niederlande gegen Schweden – war dann alles wieder gut. „Vertragen wir uns wieder, Jungs“, sagte Wontorra, die nun neben Müller auch Mats Hummels an ihrer Seite hatte. „Ich mag ja gute Sparringspartner.“
Müller nahm Wontorra in den Arm und behauptete: „Wir waren nie schlecht, wir waren immer gut miteinander.“ Hummels erwies sich derweil als der Diplomat, der Klopp gerne gewesen wäre. „Das war viel Arbeit für mich, das wieder geradezubiegen“, sagte er, während Müller und Wontorra die Versöhnung im Live-TV mit einem Grinsen quittierten. (red)
