Thomas Müller und Laura Wontorra begrüßten die MagentaTV-Zuschauer am Mittwoch aus dem WM-Studio in New York. Müller agierte zu Beginn „ein bisschen vulgär“.
„So lieben wir dich“Müller bei WM-Vorbericht mit Wontorra: „Zauberstab ausgepackt“

Thomas Müller (36) ist bei der WM 2026 einer der Experten für MagentaTV. Seit Turnierbeginn hat er zusammen mit seinen Kollegen Jürgen Klopp (59) und Mats Hummels (37) nicht nur für Lacher, sondern auch für Aufreger gesorgt.
Am Mittwoch (17. Juni) war er erstmals als alleiniger Experte im Einsatz, vor der Partie der Portugiesen gegen die Demokratische Republik Kongo stand er zusammen mit Laura Wontorra (37) im MagentaTV-Studion in New York inmitten der Wolkenkratzer.
Thomas Müller: „Jetzt habe ich ein bisschen vulgär agiert“
Die Moderatorin schaute mit dem Ex-Bayern-Star noch einmal auf die Partie der Argentinier gegen Algerien (3:0) zurück, in der Superstar Lionel Messi (38) mit einem Dreierpack den WM-Torrekord von Miroslav Klose (48) einstellte (16 WM-Tore).
Wontorra fragte Müller, ob er sich zu Beginn seiner Karriere auf dem Platz zwicken musste, wenn er gegen Messi und Cristiano Ronaldo (41) spielen musste.
Müller verneinte, weil ihm klar gewesen sei, dass man auf der größten Bühne der Welt auch gegen die besten Spieler des Planeten spielen müsse: „Da geht es nicht darum, einen Trikottausch in der Halbzeit zu forcieren, sondern sie zu schlagen.“
Müller führte weiter aus: „Gerade Cristiano Ronaldo hat uns zu meist – kann man das sagen? – auf den Sack gegeben. Wir haben da mit dem FC Bayern ganz schwach ausgesehen gegen Real Madrid. Aber gegen die Portugiesen hatte ich immer ein gutes Gefühl. Somit hat uns Cristiano Ronaldo nicht nur versenkt.“
Bei den Spielen gegen Messi habe das im Laufe seiner Karriere allerdings immer etwas anders ausgesehen: „Er hat da ganz selten seinen Zauberstab ausgepackt und uns auf die Bretter geschickt.“
Der Ex-Nationalspieler (131 Länderspiele, 45 Tore) war sehr von sich selber und seiner Wortwahl überrascht und gab zu: „Jetzt habe ich natürlich schon ein bisschen vulgär agiert, aber ich glaube, ihr wisst, was ich meine.“
Wontorra schien sich daran allerdings nicht zu stören und entgegnete: „So lieben wir dich doch jetzt, Thomas. Das ist der neue Thomas Müller.“ Der 36-Jährige musste laut loslachen und sagte: „Ja, weiß ich nicht. Nach der nächsten Unterbrechung komme ich mit einer feineren Klinge.“
Bis dahin musste Müller allerdings nicht warten, denn direkt danach legte Wontorra den Fokus sofort wieder auf Messis Dreierpack gegen die Algerier – und Müller kehrte zum Ernst der Lage zurück.
