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Kimmich nicht mehr daEr soll Klopps DFB-Kapitän sein

Die große Frage vor dem Kick gegen Serbien: Wer springt für Kimmich ein? Jetzt herrscht Klarheit, denn Jürgen Klopp hat eine Entscheidung gefällt!

Das dritte Match unter der Regie von Bundestrainer Jürgen Klopp (59) steht bevor. In München kommt es am Abend zum Kräftemessen der deutschen Nationalelf mit Serbien (20.45 Uhr, ZDF), aber eine wichtige Personalfrage blieb lange offen.

Ganz Fußball-Deutschland hat sich gefragt, wer die Kapitänsbinde bekommt, weil der eigentliche Spielführer Joshua Kimmich (31) nicht im Kader ist.

Auf der PK ließ sich Klopp nicht in die Karten schauen

Jetzt steht es fest: Die DFB-Auswahl wird von Serge Gnabry (30) als Spielführer aufs Feld geleitet. Der Angreifer ist mit 61 Einsätzen für Deutschland der routinierteste Spieler im derzeitigen Aufgebot und steht gegen Serbien in der Startformation. Das berichtet „bild.de“.

Bei der Medienrunde am Mittwoch gab sich der Bundestrainer noch zugeknöpft. „Die Mannschaft wird morgen von dem Spieler aufs Feld geführt, der die meisten Länderspiele hat“, sagte Klopp, nannte aber keinen spezifischen Namen.

Das ist eine spezielle Auszeichnung für Gnabry. Während der ersten zwei Spiele unter der Leitung von Klopp, dem 1:1-Unentschieden gegen die Niederlande und der 1:2-Pleite gegen Griechenland, wurde er lediglich als Einwechselspieler gebracht. Jetzt rückt er nicht nur für Lennart Karl (18) in die Anfangsformation, sondern vertritt auch seinen Münchner Teamkollegen Kimmich als Kapitän.

Die Abwesenheit von Kimmich resultiert aus einer speziellen Vorgehensweise des Nationaltrainers. Klopp hatte für seine erste Länderspielperiode, die vier Spiele in zehn Tagen umfasst, einen riesigen Kader von 43 Akteuren nominiert und diesen in zwei Mannschaften unterteilt.

Vorgesehen war Kimmich nur für die erste Hälfte, obgleich er nach dem verlorenen Spiel gegen Griechenland ehrlich einräumte, am liebsten geblieben zu sein.

Die heutige Partie ist für Gnabry und das Team eine riesige Gelegenheit, sich einen Platz im 23-köpfigen Aufgebot für November zu sichern. Ein Erfolg hätte doppelte Bedeutung, denn es wäre der Premierensieg unter der Ägide des neuen Nationaltrainers. (red)