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Kein einziger Real-StarSpaniens WM-Kader sorgt für eine historische Überraschung

Lamine Yamal und Gavi

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Schlüsselspieler Spaniens: Lamine Yamal (l) und Gavi. (Archivbild)

WM-Favorit Spanien sorgt für Hammer: Kein Real-Star dabei

Für Luis de la Fuente stellt die Favoritenrolle überhaupt keine Hürde dar. Ganz im Gegenteil. „Wir freuen uns sehr, dass das so ist“, erklärt Spaniens Nationalcoach. „Das hilft uns sogar, diese WM mit dem Enthusiasmus anzugehen, etwas Bedeutendes zu erreichen.“

Nach dem Gewinn der Nations League 2023 und dem Titel bei der EM 2024 hat der Nachfolger von Luis Enrique die Spanier wieder zum Erfolg geführt. Die Auftaktpartie am Montag (18.00 Uhr/ARD und MagentaTV) in Atlanta gegen den Underdog Kap Verde scheint dabei eine reine Pflichtaufgabe zu sein.

Nach WM-Titel 2010 kam der Absturz

Aber die Weltmeisterschaft war für die Iberer in letzter Zeit kein Erfolgsgarant. Es ist kaum zu fassen, doch seit dem Triumph von 2010 entwickelte sich das Turnier nicht zu einer Erfolgsgeschichte. In Brasilien war 2014 bereits nach der Vorrunde alles vorbei, während bei den zwei jüngsten Wettbewerben im Achtelfinale Schluss war.

Luis de la Fuente

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Trainer Luis de la Fuente verzichtete auf Spieler von Real Madrid. (Archivbild)

Hinzu gesellt sich eine Art Fluch der Europameister: Häufig bekam die beste Mannschaft des Kontinents beim darauffolgenden globalen Wettbewerb Schwierigkeiten. Für De la Fuente dürfte es aber ein gutes Omen sein, dass ausgerechnet die Spanier diesen Bann 2010 brachen und im Anschluss an den EM-Sieg auch den WM-Pokal holten.

Wunderkinder Yamal und Williams wieder fit

Eine weitere Hiobsbotschaft für jeden Kontrahenten: Die Offensiv-Asse Lamine Yamal und Nico Williams, die lange ausfielen, sind wieder einsatzbereit. „Alle werden für das Spiel gegen Kap Verde zur Verfügung stehen. Das heißt aber nicht zwangsläufig, dass sie spielen“, stellt de la Fuente klar.

Lamine Yamal

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Lamine Yamal ist wieder fit. (Archivbild)

Insbesondere der blutjunge Lamine Yamal mit seinen 18 Jahren wird als einer der kommenden Turnier-Stars gehandelt. Sein Coach dämpft die großen Erwartungen keineswegs. „Fußballerisch ist er unglaublich reif. In Kombination mit seinem Talent ist das der Grund, warum so viel über ihn gesprochen wird“, sagt der 64-Jährige anerkennend. Der Youngster sei ein Vollprofi, trainiere „drei Stunden pro Tag, geht in den Kraftraum, zum Physio, zum Psychologen und Ernährungsberater.“

Gavi meldet sich zurück: „Besser als je zuvor“

Eine weitere zentrale Aufgabe ist für Gavi (21) vorgesehen. Nach zwei schlimmen Verletzungen am Knie ist er seit März zurück und präsentiert sich in starker Verfassung. „Ich fühle mich so bereit für eine WM wie noch nie. Ich fühle mich besser als je zuvor“, lässt der Mittelfeldmann vom FC Barcelona verlauten.

Gavi

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2023 riss sich Gavi das Kreuzband, zwei Jahre später folgte die nächste Knieverletzung. (Archivbild)

Für den Trainer de la Fuente ist allein Gavis Anwesenheit von unschätzbarem Wert. „Er ist enorm wichtig, weil er unglaubliche Energie mitbringt, von seinen Mitspielern viel verlangt“, erläutert der Coach. „Das steckt die Gruppe an. Er verkörpert die Identität des Teams.“

Überraschung im Kader: Kein einziger Spieler von Real Madrid

Eine Team-Identität, die gänzlich ohne Akteure von Real Madrid gestaltet wird. Wie bitte?! Ja, Sie haben richtig gehört: Zum allerersten Mal fährt kein Profi des bedeutendsten Vereins im Land mit Spanien zu einer WM. De la Fuente kommentiert dies ganz nüchtern: „Wir haben die Bedürfnisse der Mannschaft damit abgedeckt. Mir ist es egal, für welchen Club jemand spielt.“ (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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