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„Mal unterirdisch“ DFB-Legende kitzelt Gnabry & Sané vor entscheidendem Spiel bei der WM

Serge Gnabry wärmt sich auf.

Serge Gnabry (Deutschland) beim Training am 30. November 2022 im Al-Shamal Stadium.

Da legt einer den Finger in die Wunde: Für Ex-Stürmer Horst Hrubesch haben einige Spieler im DFB-Team nicht den letzten Willen vor dem gegnerischen Tor.

Der frühere deutsche Weltklasse-Mittelstürmer Horst Hrubesch (71, Europameister 1980) sieht die Leistungen der Nationalspieler Serge Gnabry und Leroy Sané kritisch. Vor dem entscheidenden Gruppenspiel bei der Katar-WM am 1. Dezember 2022 (20 Uhr) gegen Costa Rica kitzelt er die beiden Profis.

„Wenn ich dessen Möglichkeiten in der Liga und bei der WM sehe“, schrieb Hrubesch in seiner Kicker-Kolumne über Gnabry, „muss er einfach geil darauf sein, Tore zu machen. Das werfe ich ihm vor, dass er diese Chancen nicht konsequent nutzt. Auch Leroy Sané ist mal genial, mal unterirdisch.“

DFB: Horst Hrubesch kritisiert Sané und Gnabry

Allerdings glaubt der Europameister von 1980 grundsätzlich an das Offensiv-Duo des FC Bayern München. „Mit der Zeit werden sie alle erfahrener und es begreifen. Arjen Robben und Franck Ribery wuchsen in München auch allmählich rein, auch Gnabry und Sané haben eine riesige Qualität“, meinte er.

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Auch wegen dieser beiden Spieler müsse sich die DFB-Auswahl „generell nicht nach dem Gegner richten“, sondern könne ihr Spiel durchziehen. Für WM-Entdeckung Niclas Füllkrug fand Hrubesch (71) lobende Worte.

Der Bremer „weiß, wohin er sich zu bewegen hat. Solche Stürmer bieten die Möglichkeit, in jedem Spiel zu reagieren. Gegen Spanien war Füllkrug sofort da, er kann Bälle festmachen, ist technisch gut. Er braucht wenige Kontakte und haut die Bälle rein.“

Hrubesch trainierte den 29-Jährigen einst im Nachwuchsalter beim DFB. „Schon mit 17, 18 Jahren hatte er stets einen Spruch auf den Lippen“, berichtete er, „solch freche Typen brauchst du. Das Team akzeptierte ihn sofort, er packt an, macht, tut.“

Hrubesch war als Spieler mit dem Hamburger SV deutscher Meister 1979, 1982 und 1983. Zudem gewann er 1983 den Europapokal der Landesmeister (heute Champions League). Der kopfballstarke Stürmer (Spitzname Kopfball-Ungeheuer) machte zwischen 1980 und 1982 insgesamt 21 Länderspiele (sechs Tore)

Als DFB-Trainer führte er die U19 im Jahr 2008 zum Sieg bei der Europameisterschaft,  2009 gewann er dann den EM-Titel mit der deutschen U21. Bei Olympia 2016 wurde die Nationalmannschaft unter Hrubesch Zweiter und gewann Silber. (ubo, sid) 

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