„Dann schaut Wrestling“ Jürgen Klopp geht auf gegnerische Mannschaft los 

Trainer Jürgen Klopp vom FC Liverpool beobachtet die Spieler beim Aufwärmen vor dem Spiel.

Jürgen Klopp war nach dem 2:0 Sieg seiner Reds ziemlich genervt von dem Auftritt des Gegners FC Burnley.

Der Saisonstart verlief für Jürgen Klopp (54) und seinen FC Liverpool mit zwei Siegen aus zwei Spielen optimal. Allerdings platzte dem 54-Jährigen aufgrund der Spielweise des FC Burnley der Kragen.

Liverpool. Liverpools Trainer Jürgen Klopp hat sich nach dem 2:0-Sieg in der Premier League gegen den FC Burnley verärgert über das harte Zweikampfverhalten der Gäste geäußert. „Es ist, als ob wir zehn oder 15 Jahre in der Zeit zurückgegangen sind“, meckerte Klopp nach dem Spiel am Samstag (21. August). „Wenn euch sowas gefällt, dann schaut euch Wrestling an.“

Die Gäste-Spieler hatten die Profis des FC Liverpool hart angegangen. Schiedsrichter Mike Dean zeigte während der Partie in Anfield jedoch weder eine Gelbe noch eine Rote Karte.

Jürgen Klopp: „Wir müssen die Spieler beschützen“

„Es war klar, dass wir für einen echten Kampf bereit sein mussten, und das waren wir heute“, betonte Klopp. „Aber sie haben die Zweikämpfe gesehen. Ich bin mir nicht zu 100 Prozent sicher, dass wir mit solchen Entscheidungen in die richtige Richtung gehen.“

Die Premier League hatte den Vereinen vor der Saison mitgeteilt, dass Schiedsrichter angewiesen sind, keine „trivialen Dinge“ zu pfeifen, damit der Spielfluss möglichst wenig gestört wird.

Klopp forderte, die Regeln zu überdenken oder zu spezifizieren. „Die Ansage ist derzeit, das Spiel laufen zu lassen, aber niemand weiß genau, was das bedeutet“, sagte er. „Ich mag Entscheidungen, die die offensive Mannschaft begünstigen, das ist gut. Aber wir müssen die Spieler weiter beschützen.“ (dpa/nb)

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