Große Aufregung beim WM-Viertelfinalspiel! Ein Spieler aus Marokko verdeckt seinen Mund mit der Hand, bekommt aber keine Rote Karte. Wie kann das sein?
WM-AufregerDarum blieb Marokko-Star trotz Hand vor dem Mund straffrei

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Issa Diop (r./29) hielt sich im Gespräch mit Ousmane Dembélé (29) die Hand vor den Mund – dennoch blieb der Marokkaner ohne Platzverweis
Ein Moment während der WM-Viertelfinalpartie zwischen dem französischen Team und der marokkanischen Auswahl sorgt bei den Zuschauern für Kopfzerbrechen.
Während der Begegnung spricht Issa Diop (29) mit dem französischen Spieler Ousmane Dembélé (29) und bedeckt dabei seinen Mund mit der Hand. Überraschenderweise folgte darauf keine Hinausstellung.
Erklärung findet sich im Kleingedruckten des neuen Regelwerks
Wegen exakt solch eines Verhaltens gab es bei der Weltmeisterschaft 2026 bereits drastische Konsequenzen in Form von Roten Karten. So wurde Paraguays Miguel Almirón (32) in der Partie gegen die türkische Mannschaft des Feldes verwiesen, und Ecuadors Piero Hincapié (24) traf es in der Auseinandersetzung gegen Mexiko ebenfalls.
Auf Social Media entbrannte eine hitzige Diskussion. Ein User wollte wissen: „Warum wurde Issa Diop nicht vom Platz gestellt?“. Das berichtet „sportbild.bild.de“.
Die Erklärung findet sich im Kleingedruckten des neuen Regelwerks. Eine Rote Karte ist nur dann vorgesehen, falls die Handlung während einer deutlichen Auseinandersetzung geschieht. Zudem muss der Anschein erweckt werden, dass damit verbale Ausfälle oder faires Spiel verletzende Kommentare vor den TV-Bildern verborgen werden sollen.
Ein zusätzlicher, wichtiger Aspekt ist: Der betroffene Kontrahent hat die Pflicht, die Situation von sich aus beim Unparteiischen anzuzeigen. Nur nach einer solchen Meldung kommt es zu einer Überprüfung des Geschehens. Bei Diop und Dembélé fehlte es jedoch an einer Auseinandersetzung und der Franzose reichte auch keine Klage ein. (red)
Aus diesem Grund sahen die Schiedsrichter keine Veranlassung zu handeln. Issa Diop konnte das Spiel fortsetzen, obwohl der Vorfall online für viel Gesprächsstoff sorgte und zahlreiche Anhänger eine zwingende Rote Karte erwartet hatten. (red)

