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Iran droht mit WM-EklatBei politischen Rufen im Stadion will das Team den Platz verlassen

Irans Nationalteam

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Das iranische Gastspiel in den USA hat jede Menge Brisanz. (Archivbild)

WM-Beben: Iran droht mit Spielabbruch in den USA!

WM-Beben bahnt sich an! Irans krasse Ansage: „Wir beenden das Spiel, wenn…“ Ein Novum in der WM-Geschichte: Das Gastgeberland befindet sich im Konflikt mit einem Team. Die Teilnahme des Iran in Amerika ist ein Pulverfass. Eine Eskalation vor den Augen der Welt scheint unausweichlich.

Nach endlosen Debatten ist der Plan für Irans WM-Start nun denkbar knapp getaktet. Die Mannschaft reist per Bus aus ihrem Lager in Tijuana, Mexiko, ins zwei Fahrstunden entfernte Inglewood. Dort wird die erste Partie gegen Neuseeland ausgetragen, bevor es umgehend wieder über die Grenze geht. Von einem üblichen WM-Alltag kann keine Rede sein.

Diese Lösung ist eine heikle Vereinbarung zwischen der FIFA, der amerikanischen Regierung und der iranischen Führung. In der 96-jährigen Historie des Wettbewerbs gab es noch nie den Fall, dass ein Gastgeberland im Krieg mit einem Teilnehmerland ist. Lange wurde über einen Ausschluss oder einen Boykott debattiert, aber nun soll der Spielplan eingehalten werden. Doch die zentrale Frage bleibt: Kann das funktionieren?

Sport rückt in den Hintergrund: Irans WM-Start ist politisch

Wenn der Iran am Dienstag (3.00 Uhr/ZDF/MagentaTV) sein erstes Spiel bestreitet, ist das Sportliche fast schon egal. Vielmehr stehen andere Themen im Mittelpunkt: Was macht die gewaltige iranische Community in Los Angeles, die der Stadt den Beinamen „Teherangeles“ verschafft hat? Werden wir politische Statements auf dem Spielfeld oder den Tribünen sehen?

Irans Nationalteam

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Ankunft in Mexiko: Irans Team musste das Quartier wechseln. (Archivbild)

Mehr als eine Million Menschen aus dem Iran wohnen in den Vereinigten Staaten, ein Großteil von ihnen gilt als kritisch gegenüber der Regierung in Teheran. Währenddessen sucht US-Präsident Donald Trump weiterhin einen Ausweg aus der militärischen Auseinandersetzung. Die Weltmeisterschaft wird so zu einem Experiment mit ungewissem Ausgang. Keiner kann vorhersagen, was die Profis und Organisatoren erwartet.

Grünes Licht von Infantino und Trump

Dass der Iran teilnimmt, wertet FIFA-Chef Gianni Infantino als einen Triumph. „Wir müssen vereinen, wir müssen die Menschen zusammenbringen. Fußball vereint die Welt“, unterstrich der Schweizer. Selbst US-Präsident Trump, der sich zunächst gegen eine Teilnahme ausgesprochen hatte, gab sich im Mai versöhnlicher. Er berichtete von einem Austausch mit Infantino mit den Worten: „Ich habe gesagt, du kannst machen, was du willst.“

Gianni Infantino

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Infantino setzte sich für einen WM-Start des Iran ein.

Die WM-Teilnahme des Iran ist aber alles andere als normal. Die Mannschaft hat ihr Trainingscamp spontan von Arizona nach Mexiko verlegt und soll lediglich zu den Partien ins Land kommen. Mehdi Tadsch, der Präsident des iranischen Verbands, attackierte die FIFA heftig: „Ich habe die FIFA noch nie so schwach erlebt.“

Minister aus Teheran droht: Spielabbruch als Konsequenz

Obwohl bei der Organisation Zugeständnisse gemacht wurden, zieht der Iran klare Grenzen. Es wird von der FIFA verlangt, sicherzustellen, dass politische Äußerungen gegen die Mannschaft unterbleiben. Zudem müsse die offizielle Fahne der Islamischen Republik wehen und die Sicherheit für alle Akteure garantiert sein.

Darauf folgt die unverhohlene Warnung, die zu einem Desaster führen könnte. Sportminister Ahmed Donjamali machte klar: „Wir haben der FIFA bereits mitgeteilt, dass die Verantwortlichen des Teams das Spiel abbrechen würden, sobald wir in den Stadien politische Parolen hören“.

Hochspannung pur: Droht das Duell gegen die USA?

Im Anschluss an das erste Spiel gegen Neuseeland sind die Partien gegen Belgien (21. Juni) und Ägypten (26. Juni) ebenfalls als Tagestrips angesetzt. Vor allem das letzte Gruppenspiel wird eine logistische Meisterleistung: Seattle ist mehr als 2000 Kilometer von Tijuana entfernt. Falls der Iran und die USA jeweils als Gruppenzweite weiterkommen, könnte es am 30. Juni in Dallas zum heikelsten aller Aufeinandertreffen kommen.

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Bereits vor vier Jahren hatte die iranische Mannschaft für Diskussionen gesorgt. Damals schwiegen die Spieler während der Nationalhymne als Geste im Rahmen der „Frau, Leben, Freiheit“-Bewegung. Eine Wiederholung dieses Szenarios wird dieses Mal als unwahrscheinlich angesehen, da die Belastung für die Spieler enorm ist.

Sardar Azmoun

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Nicht mehr für den Iran aktiv: Sardar Azmoun. (Archivbild)

Der frühere Angreifer von Bayer Leverkusen, der mit 57 Treffern für sein Land sportlich eigentlich gesetzt ist, fehlt bei dieser Weltmeisterschaft. Die Ursache dafür ist politischer Natur: Der 31-Jährige erschien auf einem Instagram-Bild an der Seite von Mohammed bin Raschid al-Maktum, dem Emir von Dubai. Dies war für die Führung Grund genug, ihn nicht zu berücksichtigen. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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